Welche Ziele haben Frauen heutzutage?

von Marlene TRASCHL (1996), Sabine LUKSCHANDERL (1995) und Lisa TSCHECH (1995), BORG Krems/Austria

 

The following text is about the aims of young women. Is it true that women only think about their career nowadays or do they still want to be the perfect housewife?

 Man könnte meinen, heutzutage ist alles anders. Frauen denken nur mehr an ihre Karriere, die Familie ist in den Hintergrund gerückt. Viele haben gar kein Interesse mehr daran, Kinder zu haben, zu Hause zu bleiben, zu kochen und zu putzen.

Doch haben sich die Ziele der jungen Frauen wirklich so drastisch verändert? Darauf gibt es keine ganz eindeutige Antwort. Sicherlich studieren heutzutage viel mehr Frauen als früher, machen eine vernünftige Ausbildung und wollen einen guten Job bekommen. Doch der Wunsch nach Heirat und glücklichem Familienleben sowie Kindern steckt in so ziemlich jeder jungen Frau. Das ist ja auch absolut normal und okay, jedoch läuft es immer auf das Gleiche hinaus. Bekommt eine junge Frau ein Kind, ist sie es, die in Karenz geht und ihren Beruf hintenan stellt, um für das Wohl des Babys zu sorgen, obwohl das doch genauso ihr Mann bzw. Lebensgefährte machen könnte. Doch die meisten denken, sobald das Kind da ist, überhaupt nicht mehr an ihre berufliche Karriere und denken außerdem, es sei nötig, dass die Mutter in den ersten Monaten beim Kind bleibt, was eine absolut falsche Einschätzung ist.

Junge Frauen machen sich so auch von ihrem Mann/Lebensgefährten abhängig und bekommen enorme Probleme, wenn sie verlassen werden und allein mit dem Kind dastehen. Der Mann jedoch, der nicht in Karenz war und immer voll verdient hat, leidet in einer solchen Situation überhaupt nicht.

Ist das Kind einmal da, arbeiten die meisten Frauen überhaupt nur Teilzeit, um noch genug Zeit für ihr Kind haben zu können, sind so jedoch finanziell eingeschränkt. Nebenbei managen sie (meist ganz allein) den Haushalt, es hält sich das Klischee, Kochen und Putzen sei „Frauensache“.

Ein weiterer Punkt, den ich ansprechen möchte, ist, dass die meisten jungen Frauen gar kein richtiges Interesse daran zu haben scheinen, die Karriereleiter emporzuklettern und eventuell auch eine Führungsposition einzunehmen, während dem Mann seine Karriere oft sehr viel wichtiger als die Familie ist, er viel weniger zu Hause ist und somit auch meist die Mutter eine bessere Bindung zu den Kindern aufbaut, da sie natürlich viel öfter bei ihnen ist und Zeit mit ihnen verbringt.

Doch meine Frage ist: Sollten Frauen nicht viel mehr darauf achten, finanziell unabhängig zu sein und auf eigenen Beinen zu stehen. Was spricht dagegen, dass der Vater statt der Mutter in Karenz geht? Es sollte kein kompletter Rollentausch stattfinden, doch sollte die Versorgung der Kinder sowie Dinge wieder Haushalt gerechter aufgeteilt werden und Frauen mehr an sich denken und daran, was ihnen wichtiger ist, Karriere und Familie. Wobei mithilfe des Mannes selbstverständlich beides unter einen Hut zu bringen ist.

 http://traitdunion-online.eu/groups/com11-youth-culture-changing-values/

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