Es waren einmal… Kommentar zum Artikel „Dieser Sportart verdanke ich noch etwas mehr!“ (4) von Paulina Głąbała

January 14th, 2013 by tomczok3monika3s

by Monika Tomczok LOK Kraków/Poland

Wer diese Worte hört, weiß sofort, es geht um die Märchen. Diese faszinieren uns immer noch, obwohl wir uns schon erwachsen fühlen. Sie wecken Sehnsucht nach magischen Geschichten, die wir seit der Kindheit in Erinnerung behalten. Im 200-Jubiläumsjahr von weltbekannten Grimms Märchen, die in rund 160 Sprachen übersetzt und im Jahr 2005 von der UNESCO zum Weltdokumentenerbe erklärt worden sind, will ich sagen, dass – in meinem Fall- nicht Volleyball sondern gerade Märchen meine persönliche Entwicklung stark beeinflusst haben. Im Vergleich zu den anderen Literaturgattungen ist das Märchen einzigartig. Es versetzt uns in eine Phantasiewelt, die ganz normal neben der realistischen Welt funktioniert. So begegnen wir hier nicht nur den Menschen sondern auch Zauberwesen wie Fee, Zwerge, Hexen und Zauberer. Diese bringen den handelnden Figuren Gutes und Böses, die miteinander kämpfen. Gewöhnlich muss ein Mensch schwierige Aufgabe lösen oder eine Probe bestehen, wobei oft hilfreiche Wesen dem Schwachen zu seinem Glück verhelfen. Damit findet Märchen meist glückliches Ende. Die Bösen werden bestraft, die Guten werden belohnt. Märchen werden nicht nur zur Unterhaltung erzählt und gelesen. Sie bringen auch eine Belehrung, dass trotz aller Macht der Bosheit auf der Welt das Gute letztlich siegen wird. Was ich besonders toll und wichtig finde – die klassischen Märchen regten meine Fantasie an, bewegten zum Denken und lernten, zwischen Bösem und Guten zu wählen. Außerdem gestalteten sie meine Weltanschauung und meine zukünftigen Charakterzüge. Sie halfen mir auch die Welt zu verstehen und etwas Neues zu entdecken. Mit diesen Märchen wie „Aschenputtel“, „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, „Der gestiefelte Kater“ und „Rotkäppchen“ von Brüdern Grimm, „Die Prinzessin auf der Erbse” von Hans Christian Andersen oder „Ziegenböckchen Matolek“ von Kornel Makuszyński, wurden viele polnische Kindergenerationen erzogen. Mit Bedauern muss ich doch meiner Großmutter zustimmen, dass heutige, moderne Märchen dem klassischen Märchen total widersprechen. Sie sind mit der Gewalt überfüllt, rufen bei den Kindern aggressive Reaktionen hervor und ihnen negative Verhaltensweisen beibringen. Es wäre viel besser, wenn die Kinder und Jugendliche öfter klassische Märchen lesen würden, statt sich diese modernen Zeichentrickfilme im Fernsehen anzusehen und gewöhnlich grauenhafte Comics zu lesen. Vielleicht fragt sich jemand, ob wir schon aus den Märchen herausgewachsen sind. Es ist doch sehr schön, sich wieder in die Kindheitszeit zu versetzen und zu versuche die „ernsthafte“ Lebensprobleme „mit Hilfe von Zauberwesen“ zu lösen.

Ich möchte meine Aussage mit einem Moral enden: „Lesen wir klassische Märchen, abgesehen davon, ob wir klein oder schon groß sind.“

 

Sind wir doch zukunftsorientiert? Kommentar zum Artikel “Es kommt eine bessere Zukunft” von Maciek Zdechlikiewicz (5)

December 13th, 2012 by tomczok3monika3s

by Monika Tomczok (1995) LOK Kraków/Poland

Ich stehe auch auf dem Standpunkt, dass die Zukunft etwas Gutes mitbringt. Gewisse Gefahren sollten doch beachtet werden. Ob wir dessen bewusst und richtig zukunftsorientiert sind, habe ich unter meinen Klassenkameraden geprüft.

trait d’union:  Wie stellt ihr euch eure Zukunft vor?

Monika: Eigentlich habe ich noch nicht genau daran gedacht, aber ich möchte, dass wir die Naturwelt nicht ganz zerstören. Ganz im Gegenteil, unsere Natur soll geschützt werden. Heutzutage werden ganz viele Wälder abgeholzt. Wenn das weiter so geht, wird die Welt bald „glatt“ und grau. Auf solcher Erde will ich nicht leben.

Anka: Ich stimme dir zu. Wir müssen die Natur in Schutz nehmen. Die Zerstörung der Grünanlagen, die schnell mit den Hochhäusern ersetzt werden, versetzt mich sofort in Aufregung.

Karolina: Ja, das ist schrecklich. Aber andererseits werden alternative Energiequellen immer häufiger genutzt. So könnten wir die Luftverschmutzung, die heute in gewissen Regionen ziemlich groß ist, vermeiden.

Ola: Man muss positiv denken. Das steht außer der Frage, dass die Zukunft viel leichter wird. Nehmen wir z.B. Medizin. Von Tag zu Tag werden die Behandlungsmöglichkeiten immer größer. Vor ein paar Jahren war die Transplantation noch unglaublich. Heute können viele Leute dank solcher Operation weiterleben.

Marta: Ich bin mit Maciek einverstanden, dass sich Lebensstandart deutlich verbessern wird. Vielleicht werden wir mit dem Auto fliegen? So könnten wir jeden Stau umgehen. Es wird reichen, einen roten Knopf zu drücken und den Stau werden wir hinter sich haben. Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Aber „che lo sa“?

Paulina: Und möglicherweise könnten wir uns teleportieren? Das wäre super.

Tomek: Ja, das wäre  wirklich praktisch. Leider finde ich auch gewisse Nachteile. Der technische Fortschritt verursacht, dass der Computer statt des Menschen denkt und ihm nötige Anweisungen gibt. Das ist sehr traurig. Bald wird die traditionelle Schule unbrauchbar, weil moderne Roboter alles machen werden, und der Mensch ganz unbewusst die nächste Maschine in der hochautomatisierten Welt wird.

Trait d’union: Sei nicht so negativ eingestellt. Wir sollten nur zur Kenntnis nehmen, dass wir die Zukunft gestalten. Wir müssen unserer  Verantwortung für die Zukunft bewusst sein und darauf achten, was wir machen und was wir mit unserer Tätigkeit verursachen könnten. Dann will alles gut gehen.

zukunft

Kommentar zum Artikel “Das Internet und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft” von Leif-Erik von Borstel

May 25th, 2012 by tomczok3monika3s

by Monika Tomczok (1995) LOK Kraków/Poland

In Polen ist das Interesse am Internet – so wie in ganz Europa – sehr groß. In letzter Zeit können sich immer mehr Menschen einen Computer oder Mobiltelefon leisten. Der Internetanschluss wird auch immer billiger. Und hier kommt es – meiner Meinung nach – paradoxerweise zu solcher Situation, dass sich die Leute nur vor dem Bildschirm treffen, obwohl eine von den wichtigsten Aufgaben des Internets die Erleichterung und Verbesserung der Kommunikation zwischen den Menschen war. Ich finde, dass das nicht die Absicht der Erfinder des Internets war. Ist doch der gegenseitige Kontakt zwischen uns besser, wenn wir beim Informationsaustausch oder lustiges Gespräch die direkte Reaktion des anderen nicht sehen? Kann man sich wirklich gut ohne Mimik und Gestik verständigen und seine Emotionen und Gefühle vollständig äußern? Nein! Die Emotion- Gefühl- und Icon-Zeichen können persönliche Beziehung zwischen den Menschen nicht ersetzen. Diese sollten auch so wie Anglizismen unsere Muttersprache nicht deformieren, obwohl sie manchmal bessere Verständigung zwischen verschiedenen Nationen ermöglichen, wie sie international sind.

Ich bin mit Dir einverstanden, dass auch die Schüler jetzt viel leichter dank dem Computer haben, weil sie nur „klicken” sollen und gleich bekommen sie alle benötigen Informationen. Früher mussten sie sich durch viele Bücher durchwühlen. Ich habe doch schon vielmals gehört, dass solches „Surfen“ in der Bibliothek oft viel Spaß machte. Nach unseren Lehrern verursacht das Aussuchen der Informationen das, dass das Niveau der Ausbildung in Polen von Jahr zu Jahr sinkt. Um ein Referat zu schreiben oder multimediale Präsentation vorzubereiten, wählen viele Schüler den ersten im Internet „getroffenen Text“, weil sie keine Zeit haben, die nächsten zu lesen. Das Sortieren der Informationen nach ihrer Wichtigkeit bereitet vielen auch große Probleme. Man muss das einfach in der Schule üben.

Jetzt das nächste Argument – „anonym bleiben“ – für oder contra? Einerseits können wir unsere Meinungen offen äußern, aber manchmal kann das gefährlich sein, wenn wir auf den unredlichen Menschen stoßen. Ob das gut ist, zeigt bald die Zukunft.

Um die Kinder und Jugendliche zu entschuldigen, muss man sagen, dass auch die Erwachsenen viel Zeit am Computer verbringen, beruflich oder einfach so, um die Informationen über das Wetter zu finden. Kurz gesagt – Internet als Informations- und Austauschmedium erleichtert deutlich unser Leben.

Obwohl das Internet Nach- und Vorteile hat, ist es für jeden klar, dass das 21. Jahrhundert die Epoche des Internets ist und bleibt.

Leben in PRL

March 22nd, 2012 by tomczok3monika3s

by Monika Tomczok (1995), Natalia Janiczak (1995), Tomasz Sałek (1995), LOK  Kraków/Poland

Noch vor 30 Jahren war das Leben in Polen unvorstellbar schwer. Heute sind wir nicht imstande daran zu glauben, was die Menschen aus der Generation unserer Eltern und Großeltern erzählen.

Panzerweste

December 6th, 2011 by tomczok3monika3s

by Monika Tomczok (1995), LOK  Kraków/Poland

Vielleicht überrasche ich jetzt alle, denn ihr wisst bestimm nicht, dass im Jahr 1897 ein Pole Kazimierz Zeglen die erste Panzerweste erfunden und patentiert hat!