Vielleicht wird der Mensch nicht mehr brauchbar? Kommentar zum Artikel “In diese Richtung begibt sich die Welt?” von Monika Żaba (5)

December 15th, 2012 by salek3tomasz3s

by Tomasz Salek  (1995) LOK Kraków/Poland

Mit meinen Befürchtungen gehe ich noch weiter…
Unsere Nachkommen werden die modernsten Verkehrsmittel benutzen, die ganzen Länder werden mit den Autobahnen überkreuzt. Flugzeuge werden sicher so populär wie jetzt die Autos. Es wird auch bemannte Raumfahrt, die heute sehr teuer ist, aber in der Zukunft am Alltag vorkommen wird. Obwohl die Menschen um die ganze Welt reisen werden, wird der traditionelle Treibstoff verschwinden, weil alle Fahrzeuge mit der Sonnen- und Windenergie antreiben werden.
Ich erwarte auch große Änderungen im Medizinbereich. Hoffentlich wird die Menschheit endlich Impfstoffe oder wirksame Medikamente gegen Pocken, AIDS, Krebs und andere heute unheilbare Krankheiten erfinden.
Alle werden unsere Natur schonen und sich um die nächste Umgebung kümmern, weil sie verstehen werden, dass es unmöglich ist, ohne frische Luft, sauberes Wasser und reiche Naturwelt zu überdauern. Deswegen werden sie den ganzen Müll sortieren und wiederverwerten, die vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten schützen und das Wasser und Strom sparen.

Aber…
Die Gesellschaft wird ganz anders aussehen. Jeder Mensch wird einen Roboter besitzen, der alles statt und für ihn machen wird: Geschirr spülen, Wohnung aufräumen, Speisen zubereiten etc. Deswegen werden viele Menschen einfach faul. Nur die wenigen werden vielleicht Sport treiben oder im Garten selbst ohne Hilfe des Roboters arbeiten. Sehr selten oder nie werden sie sich auch mit den anderen Mitmenschen persönlich treffen, weil sie ganze Zeit mit diesen im virtuellen Kontakt bleiben werden. So wird die ganze Welt unter der Steuerung des Computers. Solche ganz automatische Welt wird so perfekt sein, dass der Mensch selbst vielleicht überhaupt nicht mehr brauchbar wird.

Es hat sich gelohnt… (4)

November 25th, 2012 by salek3tomasz3s

17-jährige Jugendliche sind noch sehr jung und im Vergleich zu ihren Eltern haben natürlich wenig erlangt. Zwar haben wir keine gut bezahlte Arbeit, aber wir sind auf dem richtigen Weg. Wir besuchen das 8. Lyzeum – eine der besten Schulen in Krakau, wo wir sehr intensiv lernen, um sich gut auf das Abitur vorzubereiten und dann  an der Universität studieren zu können.

Für meinen bisherigen größten Erfolg finde ich das Zertifikat Deutsches Sprachdiplom Stufe B1, das ich vor zwei Jahren im Gymnasium erhalten habe.  Drei Jahre lang musste ich 6 Deutschstunden pro Woche ertragen und ebenso viel zu Hause arbeiten. Das Problem war nicht die Grammatik, die man gemächlich begreifen kann, aber das Wortschatz –  so viele Wörter und Wendungen auswendig lernen, und nebenbei diese flüssig verwenden. Ab und zu noch einen Aufsatz zum Thema, das uns überhaupt nicht interessiert, schreiben und s.g. Kurzvorträge für fast jede Stunde vorbereiten. Schrecklich! Besonders, wenn die Sonne scheint und die Freunde Fußball auf dem Hof spielen oder sich abends in Pubs treffen. Aber diese dreijährige Mühe hat sich gelohnt. Dank diesem habe ich bei Ferienfahrten ins Ausland keine Verständigungsprobleme. Zwar ist Englisch die populärste Fremdsprache der Welt, aber es ist gut, auch Deutsch oder Französisch zu können. Deshalb habe mich entschieden, meinen Deutschunterricht fortzusetzen. Manchmal habe ich schon genug, aber in der dritten Klasse will ich die DSD-Prüfung auf höherer Stufe ablegen und wenn ich dieses Ziel, das ich mir benannt habe, erreichen will, muss ich viel lernen. Dieses DSD-Programm finde ich sehr interessant, besonders für junge Leute, die in Deutschland studieren möchten oder seine Zukunft in einem von den deutschsprachigen Ländern planen. Bei der Vorbereitung auf diese Prüfung ist das Comenius-Programm, an dem wir teilnehmen, sehr behilflich. Artikel schreibend und kommentierend, üben wir unser Deutsch und erweitern unseren Wortschatz. Das verläuft auf eine andere Art und Weise als gewöhnlich in der Schule, was unsere Motivation zum Deutschlernen verstärkt.  Was wir doch am wichtigsten finden: wir reisen durch Europa und lernen neue Freunde kennen.

Ich würde gerne wissen, was meine Altersgenossen aus anderen Ländern Europas schon erreicht haben, worauf sie stolz sein könnten? Und was für Aufgaben stellen sie sich für die nächste Zukunft?

“Petroleumlampe”

December 15th, 2011 by salek3tomasz3s

Die Kerzen wurden schon vor 3000 Jahren als Lichtquelle benutzt. Sie waren doch wenig ertragreich und gaben nicht genug Licht. Der große Schritt vorwärts war also die Petroleumlampe, die vom polnischen Chemiker und Apotheker Ignacy Lukasiewicz erfunden wurde.

Hello world!

December 15th, 2011 by salek3tomasz3s

Hello Editor!

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