By Stefania Ronci (1994) LSP Assisi / Italy

Vorurteile gegen Italiener existierten seit fast zwei Jahrhunderten, als mit der ersten Welle der Migration Milionen Italiener nach Amerika gegangen sind, um Arbeit zu finden. Da begannen sie die schlechtesten Berufe zu machen: sie arbeiteten hart, zum Beispiel als Bergmleute oder als Arbeiter. Aus diesem Grund wurden sie als mittelmässige und minderweitige Leute gesehen. Amerikaner hielten Italiener  damals für laute, unhöfliche, schmutzige und sogar gefährliche Menschen; diese Klischees begleiten noch  heute uns Italiener in die weite Welt.

Es handelt sich einfach um Vorurteile: wie ihr gesagt habt, ist das Konsequenz eines Mangels an Informationen. Das führt  aber zu Gewalt, Rassismus und Respektlosigkeit.

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, gegen Vorurteile zu kämpfen.

Das Comenius-Projekt hat mir diese Gelegenheit gegeben, die wichtigsten Merkmale einer Nation kenne zu lernen und auch ein anderes Konzept von “Ausländern” zu entwickeln:  niemand ist schlechter oder besser als ich, andere Leute sind nur etwas Anderes als ich, zum Beispiel in der Kultur, in der Geschichte, in der Religion. Und man kann viel von den anderen lernen…. Die anderen sind ein Reichtum für mich.

Ausländer ist man fast überall auf der Welt. Das kann jeder verstehen. Es gemügt einen Blick auf die Landkarte zu werfen.

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