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Kommentar zum Artikel ‘Das Kino: Kunst und Technik (der Zukunft)‘ von Valeria Turi

Und du, wie stellst du dir das Kino der Zukunft vor?

Meiner Meinung nach wird das Kino in der Zukunft noch mehr populär. Heutzutage sehen alle Menschen die Filme an und später diskutieren darüber. Das ist eine anspruchsvolle Kunstform, die nicht nur amüsiert sondern auch lehrt. Im Kino begegnen wir verschiedene Probleme des Lebens, es zeigt uns die Situationen, die wir persönlich erleben könnten. Das ist der Grund dafür, warum wir so gern die Filme sehen – wir erleben etwas Neues ohne Risiko, dass das einen gewissen Einfluss auf unser Leben hat.

Ich finde, dass es im Kino nicht viel geändert wird. Natürlich gibt es viele moderne Technologien, die oft eine große Revolution ankündigen. Am Anfang sind alle Leute beeindruckt und sie nennen diese Technologie als ‚Kino der Zukunft‘. Doch im Laufe der Zeit, wenn die Emotionen fallen, kommen die Leute zu den traditionellen Kinematographie-Methoden zurück. Ich finde, dass die 3D-Filme perfekt und ideal für die fantastischen Filme sind, um eine märchenhafte unvergessene Welt zu schaffen. Diese Filme erreichen meistens große Kassenerfolge, weil viele Leute ins Kino gehen, um sie zu sehen. Trotzdem bilden die neue Technologien immer noch nur ein kleines Teil des Kinos und die traditionellen 2-D Filme werden immer nötig.

Marta Skiba

„Der Kleine Prinz“ – der nächste Abschnitt (4)

„Der Kleine Prinz“ – der nächste Abschnitt

Heute hatte ich einen Traum. Ich träumte, dass ich meine Maschine auf die afrikanische Wüste landete und gerade diese Landschaft erblickte, die Saint Exupery in seinem Buch gezeichnet hat. Kurz danach sah ich den Kleinen Prinz selbst, und er nahm mich auf seine Planetenreise mit.

„Der Planet 326 war von einem Eitlen bewohnt.“ Zu unserem Erstaunen war er doch kein Eitler mehr. Mit großer Bewunderung begann er uns zuzujauchzen. Er bestaunte uns für unseren Mut, so weit zu reisen. Als ich ihm die Frage stellte, wo sein Hut ist, antwortete er verschämt:

- Ich brauche ihn nicht mehr.

Da habe ich verstanden: Der größte Eitle hat sich verändert. Nach der Meinung meiner Eltern werde ich immer mehr selbständiger, ernsthafter, entschlossener und verantwortlicher.

„Der vierte Planet war der des Geschäftsmannes.“ Er bummelte herum und sprach jedes Lebenswesen an. Als wir an der Reihe waren, fragte ich gespannt:

- Wie viele Sterne hast du bis jetzt in die Bank gelegt?

. Wo hast du deine beliebten Spielzeuge? – schlug er meine Worte zurück.

Ich fühlte mich wie „an die Schultafel gerufen“ und konnte meine Gedanken nicht zusammenfassen. Endlich stotterte ich: Als ich klein war, träumte ich tatsächlich ein großes Spielzeuggeschäft zu besitzen. Jetzt finde ich Familie und Freunde am wichtigsten.

- Ähnlich war es bei mir. Mein altes Wertsystem ist zerbrochen und es hat sich ein neuer herausgebildet. – erwiderte stolz der Geschäftsmann und ging weiter, um mit einem Maikäfer zu sprechen.

„Der fünfte Planet war sehr sonderbar.“ Es war dunkel.

- Wieso – fragten wir uns – vergiss der Laternenanzünder die Straßenlaterne anzuzünden oder…?

Da fanden wir ihn im Bett schlafend. An der Wand hing ein Zettel: „Bitte nicht stören!“. Der Kleine Prinz nickte ernsthaft mit dem Kopf und sagte:

- Endlich hat dieses Arbeitstier verstanden, dass die Arbeit ebenso wie die Erholung wichtig ist.

Ich stimmte ihm zu:

-Deshalb lerne ich das, was ich für Abitur und meine Zukunft brauche. Nach dieser Reise werde ich sicher ganz anders auf die Welt, Leute und eigenes Leben schauen.“

„Der sechste Planet war zehnmal so groß.“ Wir hatten viel Glück, dass wir den Geographen zu Hause erreichten. Der hatte für uns fast keine Zeit, weil er zwischen zwei Forschungsreisen war. Wir nahmen schnellen Kaffee und er war weg.

Dieser Besuch rief doch bei mir gewisse Gedanken hervor:

- In der Grundschule meinte ich, dass das ganze Wissen in den Lehrbüchern enthalten ist. Heute richte ich mich – so wie der Geograph – nach dem bekannten Sprichwort: „Reisen macht klug“ und würde mir gerne alles selbst anschauen und erfahren. Obwohl meine Kenntnisse viel besser als früher sind, bin ich dessen bewusst, dass ich noch sehr wenig weiß.

 

„In diesem Augenblick erschien der Fuchs.“

- Komm und spiele mit uns! – schlug ich ihm vor.

- Ich kann nicht mit euch spielen – sagte der Fuchs – ich bin noch nicht gezähmt. Wenn ihr einen Freund wollt, so zähmt mich! Bitte … zähmt mich!

Jeden Nachmittag kamen wir also um vier Uhr und setzten uns ein bisschen näher. So machten wir den Fuchs mit uns vertraut. Als die Stunde des Abschieds kam, schenkte uns der Fuchs ein Geheimnis:

- Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

- Also – erfreute ich mich – Es ist doch etwas, was unverändert blieb. Der Wille, geliebt zu werden, der Wunsch,  Freunde zu haben.

- Ich bin für meine Rose verantwortlich – wiederholte ich nach dem Kleinen Prinz, aber der hörte mich nicht mehr, weil er plötzlich verschwand.

 

Marta Skiba & Dominika Sieklińska

Kommentar zum Artikel ,,Ode an die Freude” von Stefania Ronci und Leonetta Basilio

Die Europäische Hymne „Ode an die Freude“ finden wir -so wie unsere Klassenkameraden- ganz positiv. Diese lustige Melodie geht leicht ins Ohr. Sie kann auch viele nette Gefühle herausrufen. Wenn wir sie mit geschlossenen Augen hören, sehen wir weite Felder und Wiesen mit bunten Frühlingsblumen. Im Hintergrund erschreckt sich ein grüner Wald, im Vordergrund fließt ein Fluss. Und da drüben die goldgelbe übergehende Sonne. Die ganze Natur weckt sich zum Leben. Wir gehen mit den Freunden aus der ganzen Welt den Landweg entlang, halten sich an den Händen und singen froh. Dabei fühlen wir uns frei und sicher, entspannt und fröhlich, zufrieden und glücklich.

So wie beim lyrischen Subjekts dieser Strophe weckt sich bei uns Freude über Göttlichkeit, Unsterblichkeit, Liebe, Freundschaft und Glück. Dabei taucht auch das Gefühl der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit auf, das schon seit der Napoleons Zeit in Europa bekannt ist.

Die jungen Menschen auf unserem Bild symbolisieren die Länder, die zur Europäischen Union gehören. Obwohl wir aus verschiedenen Kulturen stammen und sich sehr oft eher Pole, Italiener oder Deutsche als Europäer füllen, gehen wir alle zusammen, haben gemeinsame Aufgaben und Herausforderungen, dieselben Pflichte und Probleme. Ob wir wirklich so froh und zufrieden durch unsere Welt gehen werden, ist nur von uns abhängig, von unserer Offenheit auf anderen Menschen und Bereitschaft zur friedlichen Zusammenarbeit. Die Worte von dieser Hymne können uns dazu motivieren.

Der Inhalt und die Melodie bilden –unserer Meinung nach- eine ideale Hymne für die EU. Jetzt bleibt uns nichts übrig als sich danach  zu richten und unsere europäische Identität weiter zu entwickeln.

Dominika Sieklinska & Marta Skiba

Kommentar zum Artikel ,,Wenn die Deiche brechen – Die Angst vor der Flut“ von Jessica Reinhardt

hochwasser in polen

Mit großem Interesse haben wir deinen Artikel gelesen. Überschwemmung, Flut, Hochwasser…, auf Polnisch  „powódź“

In Polen gibt es auch dieses Problem. Seit vielen Jahren verursachen solche Naturkatastrophen größere oder kleinere Schäden. Das letzte Hochwasser kam nach Polen vor zwei Jahren. Da sind allerdings nicht so viele Leute wie in Hamburg ums Leben gekommen, aber fast 30.000 befanden sich in der Lebensgefahr und mussten evakuiert werden. Häuser, ganze Bauernhöfe, Autos und Landstraßen-  alles stand unter dem Wasser. Viele Kinder konnten nicht mehr in ihren bisherigen Schulen weiter lernen. Die Bauer haben große Verluste erlitten und ihr Ertrag war sehr bescheiden. Tausende Menschen haben ihre materielle Güter, ihr ganzes Lebensvermögen verloren. Zwar haben sie Versicherungsgeld und finanzielle Unterstützung vom Staat bekommen und mit Hilfe von Verwandten und Nachbarn konnten sie irgendwelches Dach über dem Kopf finden, aber die wertvollen Familienandenken sind für immer verschwunden.

Im Vergleich zur alten an der Grenze mit Deutschland gelegenen Stadt Bogatynia, wo historische Bauwerke ganz renoviert werden mussten, war Krakau nicht so stark zerstört. Der Wasserstand war sehr hoch und an einigen Orten ist die Weichsel übers Ufer getreten. Das Wawel-Schloss, das direkt am Fluss liegt, hat zum Glück nicht gelitten. Zwei Brücken wurden geschlossen. Verkehrsprobleme haben verursacht, dass einige Abiturienten die Prüfung in Geschichte in der späteren Frist schreiben mussten.

In allen Medien haben wir über das immer größere Ausmaß der Katastrophe gehört. Immer neue Gebiete wurden überflutet. Es wurden die nächsten Rettungsstellen eingerichtet. Viele Polen waren bereit, den Betroffenen (Menschen und Tieren) die Hilfe zu leisten. So konnten wir Solidarität unseres Volkes kennen lernen. Das war der einzige positive Aspekt dieses Hochwassers.

Wann die nächste Flut kommt und ob unsere Stadt darauf gut vorbereitet ist, ist es schwer zu sagen. Die Deiche sind viel besser, größer und stärker. Die Menschen haben schon gewisse Erfahrung in diesem Bereich. Die Natur ist doch weiterhin geheimnisvoll. Man kann nicht alles voraussehen. Deshalb sollte man darüber sprechen und alle mögliche Maßnahmen ergreifen, um potentielle Gefährdungen zu verhindern.

Marta Skiba

Dominika Sieklińska