(2) “I’m going to Hogwarts to prepare myself for the Hunger Games”-How fictional stories influence our lives

January 22nd, 2013 by Reinhardt Jessica

Hunger Games

by Jessica Reinhardt (1995) HPS Buxtehude Germany.

 

What would life be without good stories? What would we do without the magic worlds of our phantasy? Is it possible to live without imagination? I’ve thought about this question for some time. Why do we need these fictional stories like Harry Potter or the Lord of the Rings? What does it provoke in us?

In my case, fictional worlds are like “holidays from real life”. It does not mean that I’m alone; having no friends so that now I have to create some by myself. It’s more like a possibility to get away from the stress of my daily life. When I open up a good book, I escape from the real life and enter into a new one, but not forever, just for a little time. I like to identify myself with the characters of the book, analyze their behavior and asking myself, what I would do if I were in this situation. After some time, I leave my phantasy world to continue with the real things.

Since I can remember, fictional stories have been part of my life. I still see my mother reading Harry Potter to me when I was a child. I loved this magic world and hoped when I became 10, that my letter from Hogwarts would arrive soon.

But the story which changed me the most, was the story of “The Hunger Games”-trilogy written by Suzanne Collins. I have to confess that I hadn’t heard of it until one of my friends invited me to the cinema to watch the first movie, which was released in March 2012. During this time, I was really stressed and had been bored for a long time. My life seemed to be a long labyrinth without an end. But then I entered into the story of Katniss, a young girl who saved her sister from the death by risking her own life in a contest where young people fight until their death. I identify myself so exactly with Katniss, that I thought, I might be really experience the whole story by myself. Right after watching the film, I bought the books and read all the three books in two weeks, because I couldn’t stop reading. I read at home. I read in school. My mother said, that I would even read this book during the showers, if I could. My friends were annoyed about me, because every time something reminded me of the Hunger Games, I started talking about it for hours. It has become a kind of obsession. I’ve become obsessed with the characters in the book, I even cried when someone died. I’ve become obsessed with the actors playing the characters, with other fans who wrote own stories based on the novels. In fact, I’ve become obsessed with everything that relates in some parts to the Hunger Games

Since I can remember, a book like this has never touched my heart in that way. I often thought about the question why I am especially attracted to this story, what was so new about it?

In my opinion, it was the fact that the story, the novel is based on, could really happen in our future if our society does not change something in its thoughts and behavior. Have you ever thought about our future? There could be a rich Capitol that suppresses the rest of the still existing world, which let the nation suffer by doing so-called “Hunger Games” where children have to fight until their death in a big TV show. Suzanne Collins created a world, which could be ours in the future, if we still just think about ourselves. She did not write a phantasy story, where humans fall in love with vampires or wolves, or where good wizards have to fight against bad wizards. In fact, she wrote about a fictional world that could really come true and that is why I think this novel is so impressing to many young people.

We often ask ourselves: What will happen in the future? Will everything be alright? Will there be war? Will there be still a world which is worth to live in?

I think young people need books like “The Hunger Games” to get an answer to their questions of what-could-be. Ok, I do not want to say that everything that is happening in the novel will become real and we all have to fight until our death! But it might help us to discover what we should not do in our future and how we can prevent that our world turns into a place as described in the novel. Also the identification with a strong character from a book can help us to get a new perspective on our daily life.

All in all, I think that fictional stories are important for the development of everybody’s life. They do not just can change our perspective; they can also change our attitude.

 

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Stories

 

 

 

 

 

Wenn die Deiche brechen – Die Angst vor der Flut

April 17th, 2012 by Reinhardt Jessica

Rettung

Flut

Flut2

Franziska Graf (1995) & Jessica Reinhardt (1995), HPS Buxtehude/Germany.

Sie nahm 315 Menschen das Leben,

Sie zerstörte 28.000 Wohnhäuser und nahm vielen Familien ihre Existenz,

Sie legte ganze Versorgungen lahm und machte das Leben nicht mehr lebenswert,

Sie überflutete mehrere Gebiete.

Sie ist nicht irgendeine Person, sie ist das Monster was 1962 alle Gebiete um die Elbe lahm legte.

Die Sturmflut.

Auf dem Papier ist es jetzt 50 Jahre her, doch in den Köpfen vieler Menschen ist die Schreckensnacht immer noch präsent. Das Wasser kam über Nacht und überraschte viele Hamburger, vor allem in den Stadtteilen dicht um die Elbe herum, im Schlaf. Aber nicht nur in Hamburg stieg das Wasser, auch in den anderen Gebieten rund um die Elbe hatten die Menschen mit Deichbrüchen und anderen Folgen der Flut zu kämpfen, wie bei uns in Buxtehude.

Buxtehude liegt genau wie Jork und das Alte Land in der Nähe der Elbe und war stark von der Sturmflut betroffen. Das Wasser stieg auf eine Höhe von 3 Metern, das war seit 1825 der Höchste Wasserstand in der Geschichte der Elbumgebung. Sie hatte eine gewaltige Kraft, sodass die damals noch nicht allzu hohen Deiche dieser nicht standhalten konnten. 70 m Deich wurde aus seinem Grund gerissen und überließ somit dem Wasser die hilflosen Menschen, was fatale Folgen hatte:

Häuser und Wände wurden niedergerissen wie Kartenhäuser, Straßen wurden überflutet und schotteten somit die Menschen von allem ab, Menschen und Tiere ertranken und nachdem die Flut abgeklungen war, drohte die Gefahr einer schlimmen Seuche.

„Überall war nur Wasser“, erzählte uns Robert Max Meyer, Zeitzeuge der Sturmflut und damals wohnhaft in Wilhelmsburg, dem am schlimmsten betroffenem Teil von Hamburg, „ Ich kam gerade von der Nachtschicht vom Hafen, ich arbeitete bei dem Futtermittelhersteller HaBeMa. Ich wunderte mich, warum meine Füße nass waren, als ich die Firma verließ. Die Straße war komplett überflutet. So schnell ich konnte, fuhr oder lief ich, besser gesagt, nach Hause, mein Auto hatte einen Wasserschaden und sprang nicht an. Zuhause weckte ich sofort meine Eltern und Nachbarn und gemeinsam retteten wir letzte kostbare Habseligkeiten aus dem Keller. Wir hatten gerade die letzten Sachen hinaufgetragen, als auch schon das Wasser unter der Tür durchlief. Keller und Erdgeschoss liefen voll. Der Wasserspiegel kam erst an der letzten Stufe vorm 1 Stock, in dem wir wohnten, zum Stehen. Wir waren gefangen in unserem eigenen Haus. Zu allem Überfluss fiel auch noch der Strom aus. Wir hatten wirklich Todesangst. Ein paar Tage später legte sich die Flut, und das Bild, was sich uns draußen bot, raubte uns den Atem. Tote Kühe auf den Weiden, umgedrehte Autos, ertrunkene Menschen. Es war wirklich nicht schön.“

Der Ernst der Lage wurde zu Anfang der Flut nicht erkannt, sodass Polizei und Feuerwehr bereits nach einigen Stunden mit der Situation überfordert waren. Mehrere Stunden mussten die Menschen auf Hilfe hoffen, bis die Regierung schließlich entschied, das Militär einzusetzen, die dann mit Hubschraubern Menschen aus ihren misslichen Lagen befreiten.

Seit dieser schrecklichen Katastrophe wurde viel zum Schutz vor einer weiteren verheerenden Sturmflut getan, wie z.B. höhere Deiche, Sturmfluttore etc.

Doch immer noch ist das Thema Flut ein heiß diskutiertes Thema, auch wegen der geplanten Elbvertiefung, um großen Containerschiffen die Fahrt bis nach Hamburg zu ermöglichen. Vor allem die Menschen im Alten Land haben Angst, dass die Elbvertiefung zu einer weiteren schlimmen Flut führt, die sie vielleicht das Leben kosten könnte.

Die Angst, dass das Wasser steigt, hat sich in die Köpfe der Menschen eingebrannt und wird für immer die Erinnerungen der Menschen hier prägen.

Bleibende Erinnerungen- Gedenken an den Feuersturm

March 20th, 2012 by Reinhardt Jessica

Feuersturm Hamburg 1943

By Jessica Reinhardt (1995) HPS Buxtehude- Germany.

“Der Herr ließ Schwefel und Feuer regnen auf Sodom und Gomorrha und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner“ [1 Buch Mose 19,24]

Sirenen dröhnen. Die Leute laufen nervös die Straßen zum Bahnhof hinunter. Mit Koffern bepackt und Kind und Kegel im Arm, stehen die Menschen völlig verstört am Hauptbahnhof in der Hoffnung noch einen Zug hinaus aus der Stadt zu bekommen. Menschenschreie werden lauter. Schmerzensschreie. Ein Mann rennt mit letzter Kraft aus seinem Haus und geht auf offener Straße in Flammen auf. Flugzeuge fliegen mit lautem Brummen über die Stadt und alle paar Minuten explodiert in der Nähe ein Gebäude.

Im Hintergrund: Hamburg in Schutt und Asche.

Es ist der Sommer im Jahre 1943.

Für die Menschen in Hamburg wird dieser Sommer kein vergnügter Sommer, als in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli die Bomber der Royal Air Force über die Stadt im Zuge der „Operation Gomorrha“  fliegen und rund 19.000 Fliegerbomben und 1,6 Millionen Brand-bomben abwerfen. Hamburg versank in einem Meer aus Feuer, bei dem in dieser Nacht mehr als 36.000 Menschen den Tod finden.

Heute, knapp 70 Jahre nach dieser dunklen Nacht, sieht man kaum noch Überreste, die an dieses schlimme Erlebnis erinnern. Dort wo einst zerstörte Ruinen standen, sind nun achtzehn Stockwerke hohe Bürogebäude. Besonders gut  kann man das am Stadtteil Hammerbrook sehen. Bei dem Bombenanschlag im Jahre 1943 wurde er komplett zerstört und war das Zentrum des großen Brandes. Heute ist Hammerbrook der Mittelpunkt der Geschäftswelt Hamburgs mit großen Bankgebäuden, Anwaltskanzleien und dem Hauptbahnhof.

Wer nach Hamburg kommt sieht nichts von der wüsten Zerstörung, die hier einst herrschte, doch es gibt Leute, die sich an die Geschehnisse damals noch genau erinnern können.

“Da mein Mann an der Ostfront war, wohnte ich mit meinem damals zweijährigen Sohn bei meinen Eltern. Am Abend zum 25. Juli gegen halb eins kam wie üblich Fliegeralarm. Und wie üblich setzte ich meinen Sohn in die Kinderkarre und fuhr mit meiner Mutter und ihm zur Reeperbahn in diesen Bunker hier. Da explodierte in Bunkernähe eine große Sprengbombe, die mit fürchterlichem Getöse auseinander ging und uns fast den Atem nahm. Es kam Schlag auf  Schlag und Bombe auf Bombe. Wir wussten nicht mehr, ob wir überhaupt je da wieder herauskommen konnten. Wir kriegten auch schon bald Rauch rein durch die Entlüftungs-anlagen. Und dann setzten schon die Zuströme ein von den Leuten, die in ihren Hauskellern gesessen hatten und raus mussten, weil ihnen die Häuser über dem Kopf weg brannten. Noch während des Angriffs mussten diese armen Menschen zu uns laufen.

Etwa nach drei Uhr bekamen wir Bescheid, dass die Bomber den Rückflug angetreten hatten. Als ich die Bunkertreppe hochkam, hat sich mir ein Bild geboten, das man einfach nicht beschreiben kann. Es war auf beiden Seiten der Reeperbahn nur ein Flammenmeer rauf bis zum Millerntor. Ich hoffte, meinen Vater zu finden, wollte hin, in dem Augenblick stürzte das Haus vor unserem zusammen und fiel auch auf die Straße, sodass mir der Weg abgeschnitten war. In dem Augenblick erfasste mich echte Panik, und ich bin dann im Galopp zurückgelaufen in den Bunker, nur immer denkend ‘Zurück zu dem Jungen, zurück zu dem Jungen’.“ ( Ein Auszug aus dem Zeitzeugenbericht von Fr. Hansmann  aus dem Archiv des NDR http://www.ndr.de/land_leute/norddeutsche_geschichte/feuersturmzeitzeugen102.html)

Es sind schreckliche Bilder, Bilder die Frau Hansmann und andere überlebende Zeitzeugen wahrscheinlich nie vergessen werden. Doch auch dieses furchtbare Ereignis hat die Hamburger zusammen geschweißt und hat es zu dem gemacht, was es heute ist.

Es hat lange gedauert bis sich die Stadt vom Krieg erholte und heute, 70 Jahre später, ist Hamburg eine der modernsten Städte, die Deutschland nach Berlin und München zu bieten hat. Neben zahlreichen Musicals und einer sehr weit ausgebauten Hafeninfrastruktur bietet die Nordlichtmetropole auch einen wirtschaftlichen Knotenpunkt.

Lediglich einige Denkmäler, wie z.B. das Denkmal in Rothenburgsort mit dem Namen „Opfer des Feuersturms“, erinnern uns hier noch daran, was damals geschah, und das ist auch wichtig für die Entwicklung unserer Gesellschaft. Wir müssen den unschuldigen Menschen, die damals ihr Leben verloren, gedenken, denn es ist ein Teil unseres kulturellen Erbes.

Denn, wer seine Vergangenheit vergisst, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.

Quelle: Die Archivseite des NDR zum Thema Feuersturm (http://www.ndr.de/land_leute/norddeutsche_geschichte/dossierfeuersturm100.html)

General living conditions – Contribution of Germany to the improvement of the conditions of the people in the whole world

January 23rd, 2012 by Reinhardt Jessica

by  Philine Behrens (1995), Melissa Meier (1994), Franziska Graf (1995) & Jessica Reinhardt (1995)  Halepaghen-Schule Gymnasium Buxtehude Germany.

Reading the following story, you will hopefully get a good impression of how the two popular German speaking men, Albert Einstein and Albert Schweitzer, managed to help the word getting advanced, each of them in his own way…

Once upon a time in heaven when lightnings and thunders disturbed the common silence, the Almighty went out to see what was happening. He discovered two men having an argument. One angel being on edge looked at him saying “The Alberts are fighting again.” The Almighty rolled the eyes thinking “Oh my dear… It isn’t always an advantage to be popular. Both improved the world by inventing important things which helped the world to advance but recently they’ve only been arguing about who’s the best!”

Almighty: “Hey Guys stop fighting there isn´t any reason!”

Albert Einstein: “Yes there is. Albert – I mean, not me but the other one – said social commitment is more important than physical advance.”

Albert Schweitzer: “But it´s true! I even founded a tropical hospital in Lambaréné (Africa) to help the poor and change the world! And this is really more important than drawing some atoms.”

Albert Einstein.: ”You have no idea of physical invention. It´s quite more than just drawing atoms. Let me explain: It was me who invented the “theory of relativity”. It says that in the area of the highest speeds (speed of light) space, time and masses are relative. They also depend on the observer. In fact it consists of two theories. I’m going to explain it in an easy way so that even you can probably understand it! In 1905 I published my “special theory of relativity”. It expresses that talking about one hour, you don’t always talk about an equal amount of time. It can pass slower and faster which depends on the speed with which you move. In 1906 I published the “general theory of relativity” which deals with the space time.
These are just a few examples for my ingenious work! Anyway, in 1921 I even got the Nobel Prize for Physics! This is something, YOU can’t claim of yourself, can you?”

Albert Schweizer: “Just stop annoying me, please! It was me who got the Nobel Peace Prize in 1952! My work as a mission doctor in Lambaréné was full of harm. It isn’t easy to see helpless people dying while you often can’t do anything for them because their diseases are too harsh. However, I always continued to show the world there’s a need to help! Respecting the life belongs to one of my strongest aims. Furthermore, I published theological and philosophic writings and I worked on music, particularly focussing on works of Johann Sebastian Bach. As you can see, I was not only active in one area like you! Instead, I’m versatile …”

Almighty: “To tell you the truth, I sometimes have the impression that you’re both very smart men but inside yourselves, your feelings are blind. Or are you blinded by your success? I don’t know. What I do know is that the world needs both of you. What would the world be like nowadays if the physicians had lived but not the persons having shown social commitment? There would be a lot of physical advance, but no social life. The weak persons wouldn’t have any chance to survive and the society would be selfish indeed.
On the other hand, if the world only provided social commitment but no physical advance, there perhaps would be living conditions like in earlier centuries! Just imagine the people from today without cell phones, cars and washing machines…”

Albert Einstein: “Well…. that’s ridiculous!”

Albert Schweitzer: “But he’s right. We should be proud of our inventions and not fight about who’s the best! I’m sorry for my behavior!”
Albert Einstein: “Never mind, we’re both to blame for this argument. Let’s get along and just be happy about our life’s work together!”
Almighty: “That’s the point! Finally, you’re both my “glorious Alberts from Germany”!”

Hello world!

October 11th, 2011 by Reinhardt Jessica

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