Kommunikationsmedien der Wirtschaft

Von Luise Kamps (1995) und Svenja Henning (1995),HPS Buxtehude/Germany

Unsere Welt wird immer schneller!

In Deutschland wurden im Jahr 2011 pro Minute etwa 80000 SMS versendet und etwa 80 Prozent der deutschen Haushalte besitzen mittlerweile einen Computer. Elektronische Kommunikationsmedien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch mit dieser Entwickelung sinken auch die Zahlen der Postsendungen radikal.

So ist eine Vielzahl der Wirtschaftsunternehmen mittlerweile auf eine elektronische Kommunikation umgestiegen, so auch das hamburgische Unternehmen Heinrich Schütt Stahl KG GmbH& Co. Hier sprachen wir mit dem Abteilungsleiter Tim Henning über „neumodische“ Kommunikation. Es werden Daten vor allem über Computer und Handy und immer weniger über Rohrpost und persönliche Gespräche ausgetauscht. So werden Mitteilungen fast ausschließlich per E-Mail verschickt,  Kunden und Lieferantendaten werden auf dem Computer gespeichert und auch die Wirtschaftszeitungen versuchen sich langsam auf dem elektronischen Markt.

Ein Unternehmen kann durch diese Entwicklung viel Zeit und Geld sparen und die Buchhaltung allgemein wird deutlich einfacher.  Dadurch können Arbeitsplätze in diesem Bereich eingespart werden.  Im Bereich IT allerdings entstehen neue Arbeitsplätze. Insgesamt lässt sich über die neue Arbeitsverteilung sagen, dass im Durchschnitt  2 neue IT Mitarbeiter eingestellt werden müssen, dafür aber 6 andere Mitarbeiter in der Buchhaltung  überflüssig werden.  Ebenfalls fällt  durch die Nutzung von moderner Datenverarbeitung die Arbeit des Archivierens weg und auch der Bedarf an Büroartikeln wie Papier und Druckerfarbe sinkt. Also ist die elektronische Datenverarbeitung für Unternehmen in jedem Fall von Vorteil!

Neben all diesen positiven Entwicklungen für wirtschaftsorientierte Unternehmen gibt es (mittlerweile) auch einige negative Aspekte.

Durch die Nutzung der EDV ist der Betrieb beispielsweise sehr stark auf Strom angewiesen. Bei einem Stromausfall ist die Produktion und Arbeit der Mitarbeiter gestoppt. Auch kleinste Fehler in der Elektronik können große Probleme mit sich bringen, die den Betrieb lahm legen.

Der wohl wichtigste Punkt gegen die Nutzung der EDV ist der Datendiebstahl. Dieser wird auch als „hacken“ bezeichnet und geht zurzeit häufig durch die Presse.  Gerade die japanische Firma Sony leidet unter starkem Datenraub und musste im Oktober 2011 erklären, dass etwa 93000 Kundendaten gestohlen wurden. Außerdem mussten sie das Netzwerk ihres wohl bekanntesten Produktes, der Play Station, ausschalten. Wie uns die Schütt Stahl KG ebenfalls erklärte, können durch Hacker-Angriffe auch Ideen hinsichtlich Werbestrategien und jeglichem  anderen Bereich gestohlen werden.

Insgesamt zahlt sich die elektronische Kommunikation  für Wirtschaftsunternehmen unserer Meinung nach aus, da enorme Kosten eingespart werden können. Trotzdem sollte an der Sicherheit von Kundendaten weiter gearbeitet werden, da nur so Vertrauen zwischen Kunden und Unternehmen entstehen kann.