Treffen der Redakteure von trait d’union in Buxtehude (22.-26.4.2013 / Comenius-Projekt)

By Ana Barrena (1996), Deutsche Schule Bilbao/Spain.

COMENIUS

(Text auf deutsch und spanisch / texto en alemán y español)

Die Deutsche Schule Bilbao ist bekannt für ihre Teilname an wissenschaftlichen oder musikalischen Wettbewerben und Debatten, die jährlich von den Deutschen Schulen Iberiens organisiert werden. Und das nicht nur wegen der aufwändigen Vorbereitung, sondern vor allem wegen der zahlreichen und – dank der im Vorfeld erhaltenen Ausbildung in Form von musikalischen Proben, stundenlangen Experimentierens oder des Debattierens neuer Themen – wohlverdient gewonnenen Preise.

Aufgrund unseres harten Stundenplanes können wir durchaus behaupten, dass wir auf all dies vorbereitet sind. Dennoch ist zu bemerken, dass es ein Thema gibt, das aus allen anderen hervorsticht: die interkulturelle Kompetenz.

Sollten wir, da wir in einer der wenigen Einrichtungen Bilbaos lernen, in der fünf Sprachen gesprochen werden, nicht auch hierin die bestmöglichen Ergebnisse erzielen?
Es wäre schwierig einen Wettbewerb zu organisieren, der sich mit den Differenzen der Kulturen befasst. Aber glücklicherweise hat sich sowieso gezeigt, dass wir uns besser verstehen, wenn wir nicht miteinander konkurrieren, so dass wir auch ohne ein „Jugend kulturiert“ mittels „trait d’union“ über die Schule Menschen verschiedener Kulturen kennenlernen können.

Diese Online-Zeitschrift für europäische Schüler  vereinfacht das Kennenlernen des täglichen Lebens anderer Personen desselben Alters, aber unterschiedlicher Staatsangehörigkeiten und Kulturen. Zudem erfahren wir durch die in den Artikeln gestellten Fragen das Wesentliche über das Leben in Ländern wie der Türkei, Polen, Litauen, Österreich, Deutschland und Italien, da alle Beiträge von den Schülern, u.a. uns von der Deutschen Schule Bilbao, selbst geschrieben und veröffentlicht werden.

Nachdem wir ein persönliches Profil erstellt haben, ist ein informativer Artikel zu schreiben,  der z.B. von unseren Sorgen und Hobbies handelt, oder eine unserer Fantasie entsprungene Kurzgeschichte. Eine andere Möglichkeit ist, Kommentare zu den Artikeln anderer zu schreiben. Dies ist der Punkt, an dem die Kommunikation beginnt. Man kann natürlich sagen, dass dies nicht ausreicht, da alles nur virtuell ist. Aber es endet ja nicht hier.

Alle drei Monate wird ein Treffen der verschiedenen schulischen Zentren organisiert, die an „trait d’union“ teilnehmen. Das heißt, dass wir, die Redakteure, im “Comenius” zusammenkommen, um gemeinsam im Team zu schreiben.  Jede Schule schickt immer nur ein paar Mitglieder der Gruppe zu den Treffen, damit alle die Möglichkeit zur Teilnahme haben.

Nachdem es letztes Jahr (2012) nach Silute (Litauen) ging, fuhr die neue Gruppe, bestehend aus Julia, Leire, Sofía, Bosco, Conrad, Guillermo und mir (aus den Klassen 9B und 11A), nach Deutschland.  Um genau zu sein, nach Buxtehude, einer kleinen Stadt im Westen von Hamburg, bekannt durch die Gebrüder Grimm.

Zu Anfang fühlten wir uns sehr enttäuscht, als wir erfuhren, dass wir nicht im Februar zu dem Treffen in Tarsus in der Türkei reisen durften, aber schnell stellten wir fest, dass, auch wenn es sich um eine weitere Reise nach Deutschland handelte, diese im Vergleich zu den anderen Ausflügen, Austauschreisen oder Praktika, speziell sein würde.

Nachdem wir einige Monate warten mussten und erfahren hatten, dass Herr Deckwerth uns statt Herrn Thiel begleitet, sowie nach weiteren organisatorischen Problemen, kam endlich das anvisierte Datum. Am 22. April ging es los, mit dem Bahnhof Buxtehude als Ziel. Dort erwarteten uns unsere Gastfamilien bereits und nach einer lustigen Fahrt und mit einigen Stunden Verspätung kamen auch wir dort an. Ich denke, als wir sahen, dass alle Gastfamilien uns mit einem Lächeln erwarteten, wussten wir, dass wir uns hier wie zu Hause fühlen konnten. Sechs Tage später, als wir uns am selben Ort wieder verabschiedeten, merkten wir, dass es nicht nur wie zuhause war, sondern besser. Wie kann es sein, dass wir gar keine Lust hatten zurückzukehren? Das ist das, was sich die meisten von euch fragen werden, aber es ist einfach zu erklären.

Auf der einen Seite ist da die Gruppenarbeit, mit der wir jeden Morgen begannen. Niemand steht gerne früh auf und schon gar nicht, um zu arbeiten oder zu lernen, aber nach dieser Reise wissen wir, dass es sich oft lohnt. In diesem Fall, weil wir viel über Literatur, Musik, Kunst, Geschichte und die Politik zur Zeit des Mauerfalls lernten. Zudem verbesserten wir unsere Technik im Vortragen von Resultaten vor unbekanntem Publikum und zudem noch auf Deutsch oder Englisch. Aber dies sind nicht die einzigen Sprachen, in denen wir kommunizierten und in denen wir somit besser wurden. Gleiches gilt für unser Französisch, womit wir uns mit den Italienerinnen unterhielten.

Von daher fiel es uns am Dienstag nun nicht mehr schwer, den Tag um 06.30 Uhr zu beginnen, da das Gefühl, so viele Dinge in so kurzer Zeit zu lernen, einfach aufregend war. Zudem war es leicht, nach der Arbeit am Morgen abzuschalten, indem wir durch das kleine und ruhige Buxtehude spazierten, aber auch durch die interessanten Sehenswürdigkeiten Hamburgs. Und nicht zu vergessen, unser Kurztrip nach Berlin. Wir sind uns noch immer nicht sicher, was nun das Beste daran war: der Akzent des Fremdenführers oder, dass es aufhörte zu regnen.
Niemals werden wir diese kleine Anekdoten vergessen, aber noch viel weniger all die Personen, die wir kennenlernten. Höchstwahrscheinlich sind diese am ehesten der Grund dafür, dass wir nicht wieder weg wollten. Aber wir sind nicht traurig darüber, dass es jetzt vorbei ist, sondern glücklich dabei gewesen sein zu können.

Zurück in Bilbao können wir sagen, dass die Türkei sicherlich gut gewesen wäre, aber Buxtehude war einfach unnachahmlich. Wir waren nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa zur selben Zeit.

Mehr Fotos: http://www.dsbilbao.org/z/inhalt/aktuell1213/comenius/buxtehude.php?spra=deu

 

Proyecto Comenius: Reunión de redactores de trait d’union en Buxtehude (22.-26.4.2013)

El colegio alemán de Bilbao es conocido por su participación en concursos de ciencias, música o incluso debates, que se suelen organizar cada año en colegios alemanes de la península Ibérica. No simplemente por su dedicada preparación, sobre todo por los numerosos premios obtenidos, que son muy merecidos gracias a la educación adquirida previamente, bien en ensayos musicales, horas haciendo experimentos o presentando nuevos temas de debate en las clases.

Debido a nuestro duro horario podemos decir que estamos preparados para todo esto. No obstante, hay un tema que destaca entre todos los demás: la competencia intercultural.

¿No tendríamos que sacar el máximo rendimiento posible al estudiar en uno de los pocos establecimientos de Bilbao en el que se hablan cinco idiomas?

Sería difícil organizar un concurso que tuviese que ver con diferencias culturales, pero afortunadamente, se ha demostrado que las personas nos relacionamos mejor sin competitividad, por eso aunque no exista un “Jugend kulturiert” podemos conocer a personas de culturas diferentes también a través del colegio mediante “trait d´union”.

Esta revista online para estudiantes europeos facilita el conocimiento del día a día de personas de mismas edades, pero nacionalidades y culturas diferentes. Además, por las cuestiones que se suelen presentar en los artículos entendemos lo esencial de la vida en países como Turquía, Polonia, Lituania, Austria, Alemania o Italia, ya que todos han sido escritos y publicados por los mismos estudiantes. Dentro de estos entramos también los del colegio alemán de Bilbao.

Después de crear un perfil, debemos escribir un artículo bien informativo en el que presentemos nuestras preocupaciones y aficiones, un relato surgido de nuestra imaginación etc. Otra posibilidad es comentar otros artículos y aquí es donde surge la comunicación. Se podría decir que esto no es suficiente, ya que es únicamente virtual. Pero nada acaba aquí.

Cada trimestre se organiza un encuentro entre los centros educativos que participan en “trait d´union”. Así que en los “Comenius” nos reunimos todos los redactores para escribir en equipo. Cada vez es en un colegio de un país diferente y la distribución está organizada de forma equitativa. De esta manera cada centro envía un grupo reducido al encuentro para que todos los participantes tenga la oportunidad de salir.

Tras haber estado en Silute (Lituania) en 2012, este año al nuevo grupo formado por Julia, Leire, Sofía, Bosco, Conrad, Guillermo y yo de las clases 9B y 11A tenía como destino Alemania. Más concretamente Buxtehude, la pequeña cuidad al oeste de Hamburgo conocida por los hermanos Grimm.

Al principio nos sentimos un poco defraudados al ver que no podríamos viajar en febrero al encuentro en Tarso (Turquía), pero pronto nos dimos cuenta de que este aunque fuese otro viaje a Alemania iba a ser especial e incomparable a las excursiones, intercambios o prácticas anteriores.

Después de haber estado algunos meses a la espera, tras tener conocimiento  que Herr Deckwerth sustituía a Herr Thiel y nos acompañara y otros problemas de organización más tarde, por fin había llegado la fecha indicada. El 22 de abril partimos rumbo a la estación de tren de Buxtehude, que era donde nuestras familias de acogida nos esperaban y donde tras un gracioso viaje llegamos con algunas horas de retraso. Creo que al ver que todas las familias nos esperaban con una gran sonrisa todos supimos que nos podíamos sentir como en casa. Seis días más tarde al despedirnos en ese mismo lugar nos dimos cuenta de que no solo estuvimos como en casa, sino mejor.

¿Cómo puede ser que no nos apeteciese volver?

Esto es lo que la mayoría os preguntaréis, pero es muy fácil de entender.

Por un lado está el trabajo en grupos que realizábamos cada mañana. A nadie le gusta tener que madrugar y menos para trabajar o estudiar, pero tras este viaje sabemos que muchas veces vale la pena. En este caso, porque aprendimos mucho a cerca de la literatura, la música, el arte, la historia y la política durante la caída del Muro. Además, mejoramos nuestras técnicas  a la hora de presentar nuestros resultados ante un público totalmente desconocido y en alemán e inglés. Pero estos no son los únicos idiomas en los que nos hemos comunicado y por lo tanto hemos mejorado. También el francés, que utilizábamos al hablar con nuestras compañeras italianas.

Así que el martes ya no nos costó empezar el día a las 6.30, porque la sensación de aprender tantas cosas en tan poco tiempo era apasionante. Además era fácil desconectar del trabajo de la mañana en los paseos por la pequeña y tranquila Buxtehude, pero también por todas las atracciones interesantes de Hamburgo.

Todo esto sin olvidar el viaje relámpago a Berlín. Seguimos sin saber que fue lo mejor si el acento del guía o que hubiese dejado de llover.

Nunca olvidaremos estas anécdotas, pero mucho menos a todas las personas que conocimos. Probablemente sea este el mayor motivo por el que no nos quisimos marchar. Pero no estamos tristes porque haya terminado, sino felices por haber participado.

De nuevo en Bilbao podemos decir, que Turquía hubiera estado bien, pero Buxtehude ha sido inimitable. No estuvimos solo en Alemania, sino en toda Europa al mismo tiempo.

Más fotos: http://www.dsbilbao.org/z/inhalt/aktuell1213/comenius/buxtehude.php?spra=spa