„Our Future“

March 14th, 2013 by Leire Garagorri

By Leire Garagorri Eguidazu (1998), Deutsche Schule Bilbao/Spain.

Two students of the German school of Toulouse concerned themselves with the development of our world. They published their article in 2002 and made a forecast until 2010. In the following article I will summarize their prediction, I will review if anything  they conceived has become real and I will give my personal opinion about what could happen in the future until 2022.

Zukunft

In der 2002 veröffentlichten Ausgabe der Schülerzeitung „trait d’union“ beschäftigten sich die Schüler mit dem Thema „unsere Zukunft“. Natürlich wurden Voraussetzungen aus Sicht der Situation im Jahr 2002 gemacht, und so setzen sich die Schüler Stefan Roelen und Gudrun Ortmann (Klasse 13) aus der Deutschen Schule Toulouse mit einer Zukunftsprognose bis Jahr 2010 auseinander.

Das “Zukunftsinstitut” veröffentlichte nach den Terroranschlägen des 11.9 eine Zukunftsprognose für das Jahr 2010, die sich im vier Szenarios zusammenfassen lässt.

Das erste wird mit dem Namen „1.DJIHAD AGE – das dunkle Zeitalter“ bezeichnet. Darunter stellt man sich der Zusammenbruch der Amerikanischen Antiterrorkoalition, der mit sich eine globale Ressezion bringt, die wiederum, mit sich „Bürgerkriege“ und „rassistisch motivierten Gewaltausbrüchen“ bringt.

Das zweite nennt sich „2. GLOBALISIERUNG PLUS – der Planet wächst durch die Krise zusammen.“ Diese Vorstellung von unserer Zukunft ist deutlich positiver als die vorherige. Hier sollen die USA  bei ihrem Kampf gegen den Terror, der ab dem 11.9.2001 dort herrschte, erfolgreich sein und die Anschläge deutlich reduzieren. Dieser Kampf ermöglich, dass sich die verschiedene Länder untereinander helfen und dass eine „Weltpolizei“ die für die Menschenrechte kämpft, entsteht.

Beim dritten, namens „3. DIE GROßE SEPARATION – der Zerfall in Wohlstandsinseln“ spricht man von der Isolation Amerikas und von der Machtergreifung Chinas. Bei diesem Szenario soll sich die Welt in Wohlstandinseln und andere Staaten ablösen.

Als letztes stellt man die Idee des Sicherheitszeitalter vor („4. SECURITY AGE – das Sicherheits-Zeitalter“). Es klingt sehr gut, aber eigentlich seien jetzt die Menschen an den terroristischen Anschlägen gewöhnt und  scharfe Sicherheitskontrollen prägten jetzt das Alltagsleben. Auβerdem soll das „reiche Westen“ von den arabischen Ölproduzenten unabhängig werden und Alternativmodelle zur Energiegewinnung entwickeln.

Stefans Roelens Meinung nach, sind die Szenarien 1 und 2 eher unwahrscheinlich. Er denkt, dass die Einwanderer Deutschland helfen werden, da es vermutlich in diesem Land zu Arbeitskräftemangel kommen wird. Darüber hinaus meint er, dass 100% Sicherheit unmöglich ist, und, dass die Menschen die Anschläge zu hysterisch annehmen, da die Wahrscheinlichkeit wegen einem solchen Attentat zu sterben 1 von 1,5 Millionen ist und dagegen, die Wahrscheinlichkeit aufgrund von zu fetter Ernährung und mangelnder Bewegung zu sterben bei 1 zu 400 liegt. Er denkt, dass diese Ansichten für Szenario 4 sprechen wenn man die Wohlstandsinseln von Szenario 3 dazu nimmt.

Gudrun Ortmann ist davon überzeugt, dass die Vereinigte Staaten ein dauerftes Krieg gegen die Terroristenorganisation Al Quaïda und das Talibanregime in Afghanistan führen werden. Sie vermutet aber, dass die Europär nicht mehr Soldaten schicken werden. Auf wirtschaftlicher Ebene erwartet sie, dass die Staaten bergauf gehen. Wie ihr Freund auch, meint Gudrun Ortmann, dass es immer wieder Terroranschläge geben wird und dass die Sicherheitskontrollen strenger sein werden. Ihrer Meinung nach werden die Wohlstandsverhältnisse unverändert bleiben und die Globalisierung wird weiter fortschreiten.

Wenn man aus heutiger Sicht zu den Prognosen Stellung nimmt, muss man zugeben, dass keine wirklich passt. Es ist wahr, dass es heutzutage viele Kriege im Nahen Osten und in Afrika gibt, aber die meisten sind Bürgerkriege und haben mit Amerika wenig zu tun. Szeniario 2 bringt die Idee des Zusammenwachsen und der Weltpolizei, doch das ist aus heutiger Sicht noch unmöglich. Die in Szenario drei beschriebene Lage ist zu übertrieben, und bis jetzt wird die USA noch als das mächtigste Land gesehen. Die Leuten sind heutzutage an den Anschläge nicht gewöhnt, aber es ist war, dass zum Beispiel in den Flughäfen die Sicherheitskontrollen schärfer geworden sind, was wiederum nicht heiβt, dass sie jetzt zum Alltagsleben gehören. In beiden Prognosen stellen beide Schüler die Behauptung auf, dass auf wirtschaftlicher Ebene sich nichts ändern würde, doch heutzutage befinden sich die meisten Industrieländer in einer hartknäckigen Krise. Man muss aber sagen, dass die von Stefans Roelen erstellte Voraussage, dass Deutschland ausländisch qualifizierte Arbeitkräfte brauchen würde, stimmt. Gegenwärtig wandern sehr viele Leute nach Deutschland ein um dort hochqualifizierte Arbeiten zu erfüllen.

Meiner Meinung nach, werden in den kommenden drei bis höchstens vier Jahren alle Länder die Kriese überwendet haben. Die Regierungen auf der ganzen Welt werden dann enger zusammenarbeiten und die Diktaturen werden abgeschafft werden, so dass man überall Demokratien haben wird. Die Meinung der Jugendlichen wird, finde ich, immer mehr und mehr erachtet werden, weil es den Politikern bewusst sein wird, dass die Jugend eines Landes die Zukunft des Selben ist. Die jungen Menschen werden sich über Politik besser informieren, da ihnen ihre Zukunft und ihre Bildung wichtig sein wird. Ab 2016/2017 wird der Lebensstandart der Menschen in den Entwicklungsländer und in den meisten Schwellenländer, die bis dahin schon entwickelt sein werden, besser werden. Armut und Hunger werden immer noch die wichtigsten Probleme der meisten Entwicklungsländer sein, aber ich denke, dass die Leute aus den „reicheren Ländern“ helfen werden, diese Probleme zu bewältigen. Die technologische Entwicklung wird weiter schnell vorsanschreiten, und ich traue der Technik und der Medizin vieles zu. Zum Thema Umweltverschmutzung und Klimawandel finde ich, dass man schnell etwas machen wird und dass dies in der Zukunft kein Problem sein wird. Da die Ressourcen langsam zu Ende gehen werden AKWs, Kohlekraftwerke und alle fossile Energien durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Man wird auch einen Verfahren finden mit dem sich Stom speichern lassen wird.

Comment on “Change the world” by Giulia Bottoloni

March 14th, 2013 by Leire Garagorri

By Leire Garagorri Eguidazu (1998), Deutsche Schule Bilbao/Spain.

 oxfam-we-can-change-the-world

 Hello Giulia,

I wanted to comment on your article. We all can see that the world is changing. For example nowadays nearly everyone has got a mobile phone. Almost 80% of the population has got a cellular phone [1] and more and more people have Internet connection. In my opinion, as technology develops politics has to make progress too. And who better to encourage those developments than the young people that denote the future of our world? Nowadays, with Internet, via Facebook and Twitter, youngsters can connect with each other and show the Government in a pacific way, what things they consider important for their future, such as better teaching in the schools.

You say “that everyone is free to choose the things he wants to be engaged in and those he wants to ignore”, referring to the lack of interest that the youth shows for politics, but in some way I can comprehend this political apathy. Because who is going to show interest in a topic where his/her opinion is not really considered?

Leire

Quelle [1]: http://elproyectodealejandro.wordpress.com/2012/07/18/los-smartphones-en-el-mundo-infografia/

Kommentar zu “Wahlrecht ab 16″ von Lea Stöhlker & Clara Naujokat

March 14th, 2013 by Leire Garagorri

By Leire Garagorri Eguidazu (1998), Deutsche Schule Bilbao/Spain.

waehlen_ab_16

Hallo Lea, hallo Clara,

ich möchte zu eurem Artikel kurz Stellung nehmen: Ich wohne in Bilbao, einer mittelgroßen Stadt im Norden Spaniens. Spanien ist auch in eine Art „Bundesländer“ unterteilt, doch diese haben nicht die Möglichkeit selbst zu entscheiden, ab welchem Alter die Jugendlichen wählen dürfen. Bei uns dürfen erst 18-Jährige an den Wahlen teilnehmen. Im Übrigen muss auch noch gesagt werden, dass in den spanischen Schulen keine Politik unterrichtet wird, womit die Politikverdrossenheit in Spanien vielleicht unter den Jugendlichen schon höher als in Deutschland ist.

Ich kann euch nur zustimmen, wenn ihr  sagt, dass sich viele Jugendliche nicht für Politik interessieren, weil ihre eigene Meinung nicht beachtet wird. Dies finde ich schade, da, wie ihr in eurem Artikel schon erläutert habt, die Jugend die Zukunft ist. Außerdem muss man bedenken, dass Wählen ein Recht ist und keine Pflicht, so dass die Sechzehnjährigen, die für Politik kaum Interesse zeigen, oder die, die sich nicht reif genug fühlen um zu wählen, es auch nicht machen müssen.

Ich finde es, wie Guillermo, auch sinnlos, dass die Jugendlichen (mindestens hier in Spanien) ab dem Alter von 16 Jahren arbeiten dürfen, aber nicht wählen können. Ist ein Jugendlicher, der arbeitet, denn nicht reif genug, um sich eine eigene Meinung zu bilden und diese dann auch bei den Wahlen zu äußern?

Gruß, Leire