Das bringt mehr ernsthafte Folgen… (5)Kommentar zum Artikel “Das wäre eine große Katastrophe oder…?” (5) von Aleksandra Cioś

December 12th, 2012 by kempkowska3karolina3s

by Karolina Kempkowska(1995) LOK/ Kraków, Poland

 


Bei der Automatisierung und Technisierung der Welt sehe ich zwar sehr viele Nutzen für die Menschheit, aber ich fürchte, dass das nicht nur solche unerwartete ausweglose stressige Alltagssituationen, die Ola beschrieben hat, bringt, sondern auch andere viel mehr ernsthafte Folgen verursachen kann.

Kommentar zum Artikel “Italien: die Geschichte einer Kultur” von Sara Vantaggi

May 16th, 2012 by kempkowska3karolina3s

by Karolina Kempkowska (1995), Sabina Kmiecik (1996) LOK/Kraków

Gut, dass es noch die jungen Menschen gibt, die die enge Verbindung mit ihrer Heimat verspüren, auf ihre nationale Herkunft stolz sind und so offen darüber sprechen. Heute nicht alle kennen sogar die Geschichte ihres Landes.

Wir stimmen zu, dass die italienische Kultur einen großen Einfluss auf die Entwicklung Europas hatte. In ganz Europa finden wir bis jetzt zahlreiche Elemente des italienischen Kulturerbes. Im Polnisch- und Geschichteunterricht haben wir viele berühmte italienische Künstler Maler, Bildhauer, Dichter und Musiker kennengelernt. Es scheint, als ob Italien einst die sprichwörtliche „erste Geige“  in Europa -vor allem im Kulturleben- gespielt hätte.

Wir fühlen uns auch sehr stark mit unserer polnischen Kultur verbunden, obwohl diese nicht so bekannt in der Welt ist. Die jungen Europäer wissen sehr wenig oder sogar nichts über polnische Kunst, Literatur, Geschichte und Tradition, was bei den internationalen Jugendtreffen sichtbar ist. Weil unsere Kultur nicht so tief wie italienische in der Europäischen Kultur eingewurzelt ist, ist es uns vielleicht ein bisschen schwieriger, sich mit Europa zu identifizieren.

F. Chopin, J. Matejko, A. Mickiewicz, H. Sienkiewicz oder Zeitgenossen wie Wisława Szymborska und Johan Paul der zweite – das sind die polnischen Persönlichkeiten, die ihren eigenen Einsatz in Kultur Europas hinterlassen haben. Mit allen solchen Anlagen wird unsere Europäische Kultur im Laufe der Zeit langsam geprägt. Heute bildet sie ein großes spezifisches Patchwork, dadurch ist sie so reich und verschieden.

Die Tätigkeit der polnischen Politiker bringt uns auch in Verlegenheit. Die Beziehungen zwischen europäischen Ländern finden wir nicht immer positiv. Unserer Meinung nach ist es viel leichter, sich im Kulturleben zu verstehen und zu vereinigen. Und die Kultur ist eben der größte Schatz Europas.

Krakau vor 100, 50 Jahren und Heute.

April 30th, 2012 by kempkowska3karolina3s

by Karolina Kempkowska (1995) LOK,Kraków/Poland

Im Herbst 2011 wurde im Freien auf dem Platz vor dem Einkaufszentrum, „Krakauer Galerie“ genannt, eine sehr interessante Ausstellung „Krakau auf den alten Ansichtskarten“ veranstaltet. Dort konnte man 30 großformatige Fotographien von Krakau, die vor mehr als 100 Jahren auf den alten Postkarten festgehalten wurden, besehen. Die alten Fotos wurden von den gegenwärtigen Fotographien derselben Orte begleitet.

Diese Ausstellung hat auf uns einen großen Eindruck gemacht. So konnten wir uns in die Zeit versetzen und ins Leben der Krakauer vom 20. und 19. Jahrhundert eintauchen. Dann versuchten wir uns diese Stadt in den nächsten 100 Jahren vorzustellen. Das ist leider nicht leicht, weil der schnelle technische Fortschritt immer wieder die neuen wesentlichen Veränderungen in allen Lebensbereichen mitbringt. Breite Straßen, ausgebaute Kreuzungen mit Tunnelübergängen, neue Straßenbahnlinien, zahlreiche moderne Wohnsiedlungen – das alles prägt ein neues Stadtbild. Hoffentlich wird das Urbild der alten historischen Bauwerke erhalten.

Der Krakauer Marktplatz von 19. Jahrhundert finden wir dem heutigen ähnlich. So sollte auch bleiben. Immer größere Ingerenz des Menschen in das Weltbild sollte in gewissen Grenzen verlaufen. Das am Wawel gebaute ganz moderne Hotelgebäude geht vielen Krakauern auf die Nerven. Wir sind auch der Meinung, dass das zueinander nicht passt. Es ist verständlich, dass Krakau (Kulturhauptstadt Europas 2000) eine moderne Stadt wird. Trotzdem sollte die historische Altstadt ihr ursprüngliches Bild behalten. Immer mehr Bewohner werden dessen bewusst. Deswegen werden jetzt viele alte Mietshäuser renoviert, um den nächsten Generation zu zeigen, wie ihre Voreltern lebten. Man sagt, dass das die letzte Chance für den Krakauer Altbau ist.

Diese Ausstellung hat das Buch von Krzysztof Jakubowski „„Krakau auf den alten Ansichtskarten“ geworben. Das ist 111 historische Feuilletons, die er schon früher in der Zeitung veröffentlicht hat. Jede von diesen bezieht sich auf eine Ansichtskarte mit dem alten Stadtbild von Krakau. Die im Buch gesammelten Ansichtskarten stammen aus den Jahren 1897 – 1942. Der Autor stellt den historischen Kontext dar und gleichzeitig setzt er sich mit den heutigen oft kontroversen Sachen auseinander. Jede reproduzierte Postkarte begleitet nämlich die gegenwärtige Aufnahme dieses Ortes. Das bringt uns – junge Menschen – zum Denken.

Interessant ist es die Tatsache, woher die Idee, ein solches Buch zusammenzustellen, gekommen ist. So erzählt der Autor selbst: „Obwohl wir in Krakau wohnten, kaufte mein Vater – geborener Warschauer – regelmäßig die Wochenzeitschrift „Hauptstadt“. Auf den letzten Seiten beschrieb Andrzej Jeżowski farbig und präzis die präsentierten Ansichtskarten vom ehemaligen Warschau. Fasziniert und gleichzeitig schmerzhaft war das Bewusstsein, dass obwohl jene Stadt praktisch nicht mehr existierte, lebte sein Bild immerfort, mühsam aus den Brocken des Gedächtnis und alten Photographien rekonstruieret.“ Zwar war Krakau während des zweiten Weltkrieges nicht so stark wie Warschau zerstört, die nur in Schutt und Asche geblieben ist, aber wir wissen nicht, was die Zukunft mitbringt. Deshalb finden wir dieses Buch sehr nötig und wertvoll.

Hello world!

January 23rd, 2012 by kempkowska3karolina3s

Hello Editor!

Welcome to the trait d’union Editorial Office! This is your first post. Edit or delete it, then start blogging!