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Change the system!

DSC_0107By Iris FUNKE (1996), BORG Krems/Austria
This text is about our nowadays society and our problems concerning the environment. The young generation is angry about the damages the last generation left. Nevertheless we have to recognize that everyone has to contribute something to change the system!
Ich finde die Umstände unserer Welt besorgniserregend. Durch die schwere Industrialisierung gehen wertvolle Kulturschätze unserer Welt verloren und wir kriegen oftmals nichts davon mit . Wir werden nur mit unwichtigen Fakten zugemüllt und ich denke unsere Bildung macht einiges falsch. Anstatt zu lernen, auf was es in der Welt wirklich ankommt, beschäftigen wir uns beispielsweise mit einer Gleichung, die wir unser ganzes Leben lang nach der Matura nicht mehr brauchen werden.
Während wir, Schüler und Schülerinnen, zuhause vorm Computer sitzen und nur schauen, wer heute wieder irgend ein Foto auf Facebook geliked hat oder nicht, sterben auf anderen Teilen der Welt ganze Kulturen aus! Die Indianerstämme des Amazonasgebietes werden ohne Rücksicht ausgerottet und ausgeplündert! Wofür? Für einen hydroelektischen Staudamm! Was das heißt? Das heißt, dass ein ganzes Volk rücksichtslos von der Modernität des Menschen ausgerottet wird! Was sollen diese Menschen jetzt tun? Sie kennen sich in der heutigen Zeit nicht aus! Ihr Leben besteht aus anderen Dingen als Computer, Alkohol oder Karrieremacherei!
Viele würden jetzt sagen: „Aber was ist mit Fortgehen oder Facebook? Das könntest du ohne der Industrialisierung und Modernität nicht!“
Das ist doch alles nur unwichtiger Zeitvertreib! Wir Menschen, denen es gut geht, wir haben doch kein Ohr für die schlechten Dinge der Welt! Wir setzen uns am Nachmittag mal gemütlich vor den Computer, chatten im Internet , tratschen über die neuesten Skandale und vertreiben uns die Zeit!
Für uns ist es wichtig, keine Frage! Denn wir haben ja nichts Besseres zu tun! Wir steigern uns hinein in die minderwertigsten Dinge auf der Welt, um nur ein wenig Aufregung in unser Leben bringen zu können! Damit wir nicht das Gefühl haben, vor Langeweile vor uns hinzuvegetieren.
Manche sagen: „Ja, so ist das Leben! Je schneller du etwas findest, was dich das Elend der Welt vergessen lässt, desto besser!“ Das sehe ich nicht ein! Wir haben so viele Möglichkeiten zu helfen! Es wäre allein schon ein Fortschritt unser Toilettenwasser, welches Trinkwasser ist, worauf wir aber buchstäblich scheißen!, durch gebrauchtes Wasser zu ersetzen! Wieso das nicht schon längst in Kraft getreten ist, weiß ich auch nicht.
Ich finde es einfach nur schwach, dass wir alle wegsehen. Wir sehen einen Bettler auf der Straße sitzen. Es ist Winter. Die kälteste Zeit des Jahres! Und was tun wir? Wir sehen weg! Wir denken uns in unserem Kopf Entschuldigungen aus! Wir denken uns: „Hey, ich bin Schüler, ich hab selbst kein Geld!“ Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nicht mal möglich ist, ein wenig Geld für Bedürftige im Winter übrig zu haben. Oder wollt ihr euch denn UNBEDINGT das neue „Call of Duty“ kaufen? Filme oder Musik kaufen sich Jugendliche ja eh nicht mehr ! Wer tut das schon noch? Kann man ja gratis im Internet runterladen ! Also wird das Geld für Alkohol ausgegeben! Ich bin zwar die Letzte, die etwas gegen Fortgehen sagt! Aber müssen wir es unbedingt wichtiger nehmen als die Probleme der Welt? Müssen wir immer nur wegsehen? Ich hoffe, dass ein Umschwung kommt. Dass die Leute endlich einsehen, dass was getan werden muss! Und wenn es nur das Lichtausschalten eines Raumes ist, den man verlässt .Die Stromrechnungen werden so oder so immer teurer! Politiker streiten sich jeden Tag, jeden Tag kommt ein anderer Skandal in die Zeitung.
Was ich aber am schlimmsten finde, ist, dass Anzeigen von „Welcher ist der schönste Hund des Landes?“ oder „Warum hat sich die Tussen von dem Idioten getrennt?“ auf das Hauptblatt kommt? Bei so etwas denk ich mir wieder, dass wir gar keine andere Chance haben, als komplett blöd und ungebildet durch die Welt zu laufen.
So wie es zur Zeit aussieht können wir gar nicht mehr drauf warten irgendwer dass die Sache urplötzlich in die Hand nimmt und uns aus dem Schlamassel rausführt , was natürlich am bequemsten und einfachsten für alle wäre . Wir müssen bei uns selbst anfangen ! Wahrscheinlich denkt sich jetzt jeder „Warum sollte ich ? Wahrscheinlich bin ich der/die einzige der/die auf sämtliches verzichtet und die Anderen leben weiterhin in Saus und Braus.“ Aber genauso sollte niemand von uns denken sondern einfach versuchen sich allein schon in Kleinigkeiten zurückzunehmen ! Ich schätze keinem würde es weh tun auf das Plastiksackerl beim Einkaufen zu verzichten oder sich mit einer Fahrgemeinschaft zu organisieren . Auch wenn mal jemand beim Lebensmitteleinkauf wirklich nur das kaufen würde was er braucht , wäre das ein Anfang . Denn Die Nachfrage regelt das Angebot und nicht nur wieviel sondern auch was entscheidet ob wir „vernünftig“ einkaufen . Im Winter exotische Früchte ? Nein danke ! Es wäre so wichtig unsere regionalen Bauern zu unterstützen anstatt Orangen und Ananas fernen Ländern importieren zu lassen !
Wir müssen die Scheiße, die sich in den letzten Jahren zusammengestaut hat ,bewältigen ! Wir müssen die Pensionsgelder zahlen! Wir müssen mit den ökonomischen Umständen, die die früheren Generationen zurückgelassen haben, umgehen! Und unsere Kinder? Oder Enkelkinder? Ja, so weit denkt ja niemand. Aber wenn es so weit ist, werden alle schockiert sein ! Und dann werden wir alle schauen! Wir werden uns fragen, wieso wir nicht schon eher etwas getan haben! Aber dann wird es wahrscheinlich zu spät sein. Deshalb sollten wir schleunigst etwas tun, bevor es zu spät ist! Denn wir leiden alle darunter! Nicht nur die Indianer des Amazonasgebietes oder die Eisbären am Nordpol. Wir werden alle unsere Suppe auslöffeln und das bewältigen müssen, was der Mensch hinterlassen hat! Aber wir sind alle zu faul. Ein wissenschaftlicher Fortschritt reicht nicht, es muss auch ein gesellschaftlicher Fortschritt erlangt werden. Doch es steht anscheinend noch in den Sternen, wann dies eintreten wird.
This text is about our nowadays society and our problems concerning the environment.

Wie sich die Mode in den letzten 70 Jahren verändert hat

By Julia  SCHILD (1996), BORG Krems / Austria      

This article is about how the fashion changed in the last century . She compares the style then and now . Julia also mentions that it is false that Austrians wear their ‘Dirndl’ every day.  In the end she makes clear that every generation has its own way of clothing .

Österreicherinnen tragen immer und überall ein Dirndl. Dies ist ein Bild, das viele von uns „Sachertortenesser/innen“ haben. Doch dieses Bild ist leider falsch. War es früher immer so? Auch diese Frage muss ich mit einem „Nein“ beantworten. Allerdings besaß – im Gegensatz zu heute – fast jedes österreichische Mädchen ein Dirndl. Getragen worden ist es dennoch nur zu besonderen Anlässen und an Sonntagen. Ein Sonntag war zur damaligen Zeit ein besonderer Tag: Man ging in die Kirche, bekam gutes Essen und durfte die sogenannten „Sonntagskleider“ tragen. Dies waren die schönsten Kleider, die man besaß.

Das alles ist heute anders: Es gibt zwar einige, die ein Dirndl im Kleiderschrank hängen haben, doch es gibt viele Mädchen, die sich über solch einen „Aufzug“ lustig machen und nie im Leben in einem Dirndl vor die Tür gehen würden. Sonntagskleidung gibt es auch schon längst nicht mehr, in die Kirche geht man – wenn man überhaupt in die Kirche geht – in Jeans und einem vielleicht etwas schickeren T-Shirt. Sonntage sind auch, aus meiner Sicht gesehen, keine besonderen Tage mehr.

Mit den Jeans, die ich zuvor erwähnt habe, wären wir auch schon beim nächsten Thema: „Unvorstellbar, dass Mädchen eine Hose tragen!“, hätte man vor 70 Jahren empört gerufen. Mädchen hatten Röcke oder Kleider zu tragen – egal bei welchem Wetter, egal zu welchem Anlass, egal zu welcher Jahreszeit. In der Schule trug man Schürzen, so wie wir heute Jeans und T-Shirts tragen. Die Buben dieser Zeit trugen kurze Hosen und mussten in den frühen 1930er Jahren    in Niederösterreich am Lande sogar noch barfuß zur Schule gehen. Als Oberteil trug man im Winter ein Hemd und im Sommer ein sogenanntes „Ruderleiberl“, was ein ärmelloses T-Shirt ist.

Heute wäre das alles undenkbar – man trägt Jeans (eigentlich fast immer)- ob männlich oder weiblich, T-Shirts oder Pullover, ganz selten auch ein Kleid. Barfuß zur Schule zu gehen wäre ein Albtraum. Standardschuhe sind heutzutage Turnschuhe, mit Vorliebe Markenschuhe wie „Converse“ oder „Vans“ oder Ballerinaschuhe.

Was denken eigentlich die heute 80-jährigen über die heutige Mode? „So wären wir nicht vor die Tür gegangen“, sagt meine Oma oft. „ Röcke sind zu kurz, Jeans sehen alle gleich aus und die T-Shirts sind meist auch zu schlabbrig. Zudem war es früher einfach undenkbar, dass eine Jacke kürzer ist als die darunter getragene Bluse.“

Man sieht, es hat sich viel verändert in den letzten 70 Jahren und ich bin schon neugierig, über welche Mode ich in 70 Jahren den Kopf schütteln werde.

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