Unser Beitrag zu einer gerechteren Welt

by Hannah Hofmann (1996) and Lisa Horaczek (1996)

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The article is about the exploidation of children who work under worst conditions to produce things for the daily life that we buy in our supermarkets. Only the consumers can decide if they want to buy those products or fair-trade products to change something.

Ein großes Problem unserer Gesellschaft ist die Ausbeutung vieler Menschen auf der ganzen Welt. Vor allem in Afrika und Asien ist diese soziale Ungerechtigkeit deutlich spürbar. Wenn die Menschheit diese Ungerechtigkeit und Ausbeutung nicht bald behebt, werden immer mehr Menschen verarmen und zugrunde gehen.

Eines der zahlreichen Beispiele für Ausbeutung ist die Kinderarbeit. Unzählige Kinder arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen in Fabriken, Minen oder auf Plantagen. Meistens haben sie nur eine minimale bis gar keine Schulbildung. Die Kinder bekommen für ihre harte Arbeit jedoch nur einen geringen Lohn. Trotzdem arbeiten sie Tag für Tag, um ihre Familien zumindest ein wenig unterstützen zu können. Oft hantieren die Kinder mit giftigen Düngemitteln auf den Plantagen oder müssen bis zu 10 Stunden am Tag in den Fabriken arbeiten. In diesen Fabriken wird zum Beispiel Kleidung hergestellt, die anschließend nach Europa exportiert wird.
Solange wir diese Kleidung kaufen, werden sich die Lebensbedingungen für die Kinder und Erwachsenen in den Fabriken nicht ändern. Um etwas zu ändern, sollten wir darauf achten, woher die Kleidung kommt, die wir tragen. Kleidung, die von Kindern hergestellt wurde, ist immer sehr billig. Dennoch sollte man sie nicht kaufen. Jeder kann somit etwas tun, um der Ausbeutung der Kinder ein Ende zu setzen.

Auch in Minen müssen viele Kinder unter schlimmsten Bedingungen arbeiten. Im Kongo zum Beispiel fördern die Kinder das Mineral Coltan. Die Minen dafür liegen in Bürgerkriegsgebieten. Die Kinder stehen dabei bis zu den Knien in giftigem und ätzendem Wasser, mit dessen Hilfe das Mineral gelöst wird. Dieses Mineral benötigt man besonders für Handys und Computer.
Man sollte bei dieser Ausbeutung nicht länger zusehen, sondern etwas dagegen unternehmen. Ein Anfang wäre es zu vermeiden jedes Jahr ein neues Handy oder einen neuen Computer zu kaufen. Wenn die alten Geräte noch funktionieren, sollte man diese auch weiter verwenden oder sie zumindest sammeln anstatt sie wegzuwerfen. So kann das Coltan aus den Geräten wiederverwertet werden.

Ein weiterer Punkt wäre, darauf zu achten, welche Lebensmittel man im Supermarkt kauft. Man sollte vielleicht einmal ein teureres Produkt kaufen, bei dem man sicher sein kann, dass die Arbeiter auf den Plantagen auch etwas verdienen. Ein Beispiel hierfür wären die Fairtrade Produkte. Bei diesen Produkten werden bessere Arbeitsbedingungen und ein Verbot der ausbeuterischen Kinderarbeit garantiert. Außerdem erhalten die Arbeiter einen fairen und stabilen Lohn. Damit haben die Menschen eine Chance zu überleben. Inzwischen gibt es schon mehr als 750 Produkte, die das Fairtrade-Gütesiegel tragen. Jeder kann etwas durch den Kauf dieser Produkte zur Förderung der Kleinbauern beitragen.

Ein weiteres Problem ist das Zugrundegehen der Kleinbauern durch die Großkonzerne. Sie nehmen den Bauern die Arbeit weg und lassen sie verarmen. Viele Konzerne melden ihre Produkte als Patent an. Somit müssen die Kleinbauern Gebühren für den Export zahlen, die sie sich natürlich nicht leisten können. Ein Beispiel dafür wäre der Reisanbau. Um diesen Bauern zu helfen, sollte man auch hier darauf achten, was man kauft. Der meiste Reis, der von Großkonzernen stammt, kommt aus Amerika. Daher sollte man lieber Reis aus Indien kaufen um die Kleinbauern zu unterstützen.

Um den Menschen in den Entwicklungsländern zu helfen, muss man etwas Nachhaltiges schaffen. Den Menschen hilft es vielleicht ein paar Tage, wenn man Lebensmittel spendet. Jedoch sind diese irgendwann aufgebraucht. Daher sollte man die Menschen auf eine andere Weise unterstützen. Man könnte Wasserleitungen legen, damit die Bauern ihre Felder bewässern können und somit mehr Ertrag haben. Außerdem könnte man den Menschen Getreidesamen spenden, damit sie etwas anbauen können, von dem sie auch noch in den nächsten Jahren etwas haben.
Eine weitere wichtige Notwendigkeit wäre die Schulbildung. Jedes Kind sollte das Recht haben, die Schule zu besuchen. Man sollte den Bau der Schulen in den Entwicklungsländern viel mehr fördern. Denn dadurch haben die Menschen eine Chance auf ein besseres Leben.

Zusammenfassend, kann man sagen, dass jeder von uns etwas gegen Ausbeutung tun kann. Man sollte bewusster Lebensmittel und Kleidung einkaufen. Außerdem sollte man sich nicht jedes Jahr ein neues Handy oder einen Computer zulegen.
Zunächst muss man aber ein Bewusstsein in den Menschen schaffen. Man sollte an den Schulen ansetzen um es den Jugendlichen näher zu bringen. Es gibt schon einige solcher Programme. Jedoch müssten es mehr werden um die Schüler wirklich zu erreichen. Nur so kann man etwas in den Menschen ändern.

Es gibt viele Ungerechtigkeiten auf dieser Welt und nicht alle können wir sofort lösen. Jedoch, wenn jeder seinen Beitrag leistet, können wir die Welt gemeinsam zu einer besseren machen. Mit kleinen Schritten kann jeder etwas gegen die Ausbeutung der Menschen tun. Wir müssen uns darüber klar werden, dass jeder Mensch das Recht auf ein menschenwürdiges Leben hat. Nur so können wir die Welt nachhaltig verändern.