Ein Rundgang durch die Altstadt von Krems

Simandl BrunnenBy Lara Gerstbauer (1994) und Hannah Hofmann (1996), BORG Krems

The article is about the changes in the city of Krems. There are many places with remainings from former times that remind us of the history.

Wenn man durch die Stadt „Krems“ geht, kann man viele Dinge von früher entdecken.

Der Stadtrichter Gozzo hat im 13. Jahrhundert die Gozzoburg ausbauen lasse, die heute noch in der Altstadt zu besichtigen ist, wobei die Gozzoburg heute für Veranstaltungen und Feierlichkeiten genutzt wird.

Das Sgraffitohaus ist gleich in der Nähe der Gozzoburg.

Auf den Fassaden kann man Szenen aus dem alten Testament entdecken.

Im dreißigjährigen Krieg wurde dem, beim Pulverturm an der ehemaligen Stadtmauer stehenden, „Mandl ohne Kopf“ der Kopf mit einer Kanonenkugel „abgeschossen“, wodurch er auch seinen Namen hat.

Ein paar Teile der alten Stadtmauer sind noch zu besichtigen, wenn man ein bisschen recherchiert, kann man auch sehr interessante Geschichten über die Stadt erfahren, eine davon möchten wir euch erzählen:

Der Simandlbrunnen ist eigentlich kein Brunnen, sondern eine Statue, die einen bettelnden Mann und eine Frau, die androht den Mann mit einem Nudelholz zu schlagen, zeigt.

Dazu kennen wir eine nette Geschichte, warum es den Simandlbrunnen gib: Ein junger Mann namens „Simon Handl“ ging zum Stadtrat und beschwert sich, dass seine Frau ihn regelmäßig schlägt, doch seine Antwort ist nur, dass er zum Markt gehen solle und ihr etwas Nettes mitbringen solle, dann wird sie sich wieder beruhigen.

Wenn man heute durch die Landstraße in Krems geht, kann man an manchen Geschäften ein heraustretendes rundes Fenster erkennen.

Diese Fenster waren damals die „Türspione“ (damit man schauen kann, wer vor da Tür steht)

Es hat sich in den letzten 100 Jahren sehr viel verändert. Zum Beispiel: am früheren täglichen Markt befinden sich  heute Geschäfte zum Einkaufen. Der Platz ist durch Geschäftsgebäude heute kleiner als früher.

Auch die historische Herkunft mancher Namen ist interessant: Zum Beispiel am Hafnerplatz wurden früher Häferl (Tassen) hergestellt.

Am Dreifaltigkeitsplatz stand einmal eine Burg, die heute aber leider nicht mehr zu sehen ist.

Die öffentlichen Bäder (wo man früher der Körperhygiene nachgekommen ist, indem man sich von der „Bäderin“ waschen ließ) befanden sich auch dort. Jedoch heute, wo jeder ein Badezimmer zuhause hat, ist diese Einrichtung aus dem Stadtbild verschwunden. Das öffentliche Bad heute ist ein Hallenbad, dass zur Ausübung des Schwimmsportes zur Verfügung steht.

BORG Krems/AUSTRIA

One Response to “Ein Rundgang durch die Altstadt von Krems”

  1. Ich glaube, Krems ist eine perfekte Stadt um die Veränderungen der Geschichte zu erkennen. Jugendliche können in einer solchen Stadt viel mehr als in ihren Büchern lernen, deshalb ist Reisen so wichtig. Leider ist es oft kompliziert, es ist teuer und man hat keine Zeit.
    Meiner Meinung nach, könnten Schüler Hilfen bekommen um solche Probleme zu lösen. Diese Möglichkeiten findet man immer öfter, trotzdem gibt es noch viele Schulen, die aus verschiedenen Gründe dagegen sind.
    Wenigstens werden manche vom Comenius in der nächsten Woche eine tolle Zeit in Krems haben.