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Gemeinsam für eine bessere Zukunft / Together for a better future

Die Jugend ist die Zukunft und vor allem in diesem besonderen Zeitraum, in dem die wirtschaftlichen und politischen Reformen keine großen Perspektiven öffnen.
Heute sind die jungen Menschen immer stärker, sie wollen gemeinsam kämpfen, um eine bessere Zukunft zu bauen. Wegen der Wirtschaftskrise und den konsequenten Reformen in Italien (der sogenannten Politik der Strenge) berühren die Reformen vor allem die Schule und das Schulsystem. In diesem Jahr sind viele Gesetze in Kraft getreten, um unser Schulsystem zu reformieren, und alle Reformen haben irgendwie Studenten getroffen, die keine großen wirtschaftlichen  Möglichkeiten hatten. In der Tat haben zuerst Reduktion der Stipendien und dann die Privatisierung von öffentlichen Schulen schwere Auswirkungen auf die Schulkarriere von vielen jungen Leuten gehabt: viele haben kein Geld mehr für die Schule und später für die Universität.
Die einzige Möglichkeit für italienische Studenten ist ins Ausland zu gehen, um dort zu studieren oder in einem anderen Land zu arbeiten; dieses Phänomen wurde ironisch “brain drain” genannt.
Die Meinung der Schüler ist sehr klar, und durch Demonstrationen und öffentliche Debatten versuchen sie diese Situation zu verändern, um die eigenen Träume zu retten. Ihr Kampf ist stark, und ist nicht nur in Italien zu sehen, sondern auch auf internationaler Ebene, da viele Schüler und Studenten aus den verschiedenen europäischen Ländern auf den Straßen und  Plätzen protestieren.
Das einzige Mittel, das die Jugend zur Verfügung hat, um ihren Dissens der Welt und der Regierung zu zeigen, ist die Demonstration auf den Straßen, auch wenn dieses Mittel oft sich als eine nutzlose Sache erweist oder als solche betrachtet werden könnte: die Einheit unter allen Jugendlichen macht ihre Macht.
Also selbst wenn es scheint, dass die sozialen Bedingungen den jungen Leuten nicht helfen aufzuwachsen und sich zu entwickeln, sollen sich Jugendliche engagieren, ihre eigene Zukunft aufzubauen; sie sollen nicht mehr nur auf die Gesellschaft zählen, sondern auf ihre eigene Macht.
Es ist die Zusammenarbeit unter den jungen Menschen, die unsere Zukunft wieder aufbauen kann.

 

The youth is the future and especially in this peculiar period in which the economic and political reforms are penalizing young people, they – we –  are becoming stronger, fighting together to achieve a better future. Because of the economic crisis, the reforms implemented in Italy (the politics of austerity) touch mostly the school and the health  system.Last  year a lot of laws to reform the school system were made, and all of them penalize students who do not have  great economic possibilities.
In fact the cuts to the schools and the fear of a possible privatization of public schools have heavy consequences on the career of students who do not have the money to spend for the secondary school and later for the university.
Another important consequence of this politics is the cut  the researchers in universities. This experimental work, normally done by young graduates in fields that range from the scientific to the literary one,  unfortunately is no more possible.
The only possibility for Italian students and researchers is that of going abroad, studying or working in another country; this phenomenon is  ironically called the  “brain drain”.
In this tragic situation the position of  students is very clear,  and through demonstrations and  public debates we  are trying to change the  situation, which forces us to do underpaid jobs, emigrate and renounce our dreams. The fight is fierce, and it is not just visible in Italy.  This battle is visible on an international level, in which all the students and the workers of different European countries are gathered on the streets and on the squares.
The only means the youth have to show the world and the governments their dissent is to demonstrate on the streets; even if this  could be considered  a useless thing to do, unity between  youth is their power.
So even if it seems that  social conditions are not helping young people to grow and develop, they are organizing themselves to build their own future, no  longer counting on  society but on their own power.
It is the cooperation between all the younger people of a  population that will give us back our future.

Die Arbeitswelt: ein Markt, der immer anders wird.

 

Von Giuliapaola Fagioli (1994) LSP Assisi / Italien

Die Arbeit ist eines der grundlegenden Rechte der italienischen Republik (nach Artikel 1 und 4 des Grundgesetztes). Die Arbeit wird nämlich sowohl als ein Recht als auch als eine Pflicht des Bürgers betrachtet: Der Staat soll das Wachstum der Beschäftigten fördern und der Arbeiter soll sich Mühe geben, um den materiellen und geistlichen Fortschritt weiter zu entwickeln.

 Deshalb schützen das Grundgesetz und Arbeitnehmerstatut die Arbeit, den Beschäftigten und die Beschäftigte und legt die Arbeitsbedingungen fest, wie z. B. die gesamte Arbeitszeit, den Urlaub, die Bedingungen für den Erziehungsurlaub, oder den sozialen Schutz durch INAIL und INPS und die Regeln über die individuellen Entlassungen.

 Heute sind die Merkmale der Arbeitswelt anders geworden und die italienischen Gesetzte konnten sich nicht an diese Veränderungen anpassen; so ist der Arbeitsmarkt immer Schauspiel von Unsicherheit und Synonym für Prekarität.

 Eine der größten Veränderungen in der Arbeitswelt ist das drastische Wachstum der Arbeitslosigkeit, das durch viele Faktoren verursacht wird. In erster Linie steht die Entwicklung der Technologie: dank der dritten industriellen Revolution wurde der Zugang zu  immer genaueren Maschinen  erleichtert, Maschinen, die die Arbeiter (vor allem in dem industriellen Bereich) ersetzen und zur Arbeitslosigkeit zwingen.

 Auch die Globalisierung hat eine ganz wichtige Rolle gespielt, da sie große Veränderungen in die Arbeitswelt eingeführt hat: dank der Internationalisierung des Handels, der zu reduzierten Kosten stattfindet, hat sich das Wirtschaftssystem an die Forderungen der Konzerne angepasst. Diese Konzerne können ihre Produktionszentren verlagern und somit ihre Produktionskosten reduzieren und ihr Einkommen verbessern; aber es wird auf diese Weise eine Krise entwickelt, die die Arbeitslosigkeit im Westen erhöht.

Außerdem sind in die Arbeitswelt neue Vertragsfiguren eingeführt worden: das ist  der Fall des Biagi-Gesetzes in Italien, das die verschiedenen Vertragstypen modifiziert. Mit diesem Biagi-Gesetz werden neue Vertragstypen eingeführt, die den Ein- und den Austritt aus der Arbeitswelt schneller und einfacher machen, z. B. durch zweijährige Verträge; diese machen die Entlassung (die normalerweise durch die strengen Regelungen Des Arbeitnehmerstatut geregelt ist) viel leichter.

 Nach der klassischen Theorie kann die Arbeitswelt ein Gleichgewicht finden; das Problem der Arbeitslosigkeit könnte als einen Moment der Anpassung betrachtet werden, in dem das Arbeitangebot und die Arbeitsnachfrage versuchen, ein neues Gleichgewicht zu finden.

Keynes’ Theorie appelliert an den Staat und fragt nach einer Initiative, die die Arbeitnachfrage fördern könnte und somit die Weiterentwicklung der Produktion.

 Andere neueren Theorien nehmen andere Faktoren in Betracht, wie die Anzahl der Arbeitsstunden, das Niveau der Löhne und die Freizeit; so wird eine unregelmäßigere Grafik des Arbeitangebots gezeichnet.

 Aktuell hat der italienische Staat eine Politik der so genannten „Spendig Review“ in Gang gesetzt: er hat nicht mehr in Industrien investiert, sondern hat eine Politik der Strenge verwirklicht, hat Steuern erhöht und Arbeitsstellen verringert.

 Die Arbeitswelt hat also wichtige Veränderungen erfahren, die sie unstabil und gefährlich gemacht haben und die die Sicherheit aller Arbeitnehmer begrenzt haben.