Deine Stunde für unseren Planeten

February 6th, 2013 by dziarkowska3monika3s

Deine Stunde für unseren Planeten – Kommentar zum Artikel „Mensch und Natur – Freunde oder Feinde?(5) von Mayelie Lenz

by Monika Dziarkowska (1995) LOK Krakow/Poland

 

Der Neo-Natur Trend assoziiere ich mit den alternativen Energiequellen- und neuen Energiegewinnungstechnologien. In letzter Zeit vermitteln die Medien viele Informationen über den Kampf für das Gute unseres Planeten – Erde. Leider, wegen des Überschusses von Infos, die uns jeden Tag in großen Mengen übergeben werden, betrachten wir diese ein bisschen gleichgültig und kalt. Dennoch bin ich sicher, dass bald, wenn das Problem noch weiter wächst, werden wir gezwungen, zu entscheiden, wie man es lösen kann und muss. Ich glaube an die kollektive Verantwortung und hoffe darauf, dass jeder von uns das Gute unseres gemeinsamen Schatzes, welcher unser Planet ist, in der nächsten Zukunft in den Vordergrund seines Alltags stellt. Ob wir wollen oder nicht, müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass Erdgas- und Erdölressourcen spätestens in 50 Jahren aufgebraucht werden. Nur hoch entwickelte Länder führen heute neue Technologien ein, die für Nicht-Nutzung von natürlichen Vorräte erlauben. Hoffentlich werden Solarkollektoren und Windmühlen eines Tages auch in Polen zur Landschaft gehören. Erwünscht ist auch, dass die polnische Regierung “ökologische Bewegung” in der Zukunft mit entsprechenden Aktionen und Kampagnien besser fördert. Über die Werbung kann man heutzutage am effektivsten die Gesellschaft beeinflüssen. So brauchen wir die Plakate an Bushaltestellen, Reklametafeln und TV-Spots, die alle Polen ansprechen könnten. Eine sehr positive Auswirkung hat zum Beispiel (jedes Jahr durchgeführte) “Earth Hour” (auch unter dem Schlagwort “Licht aus” bekannt). Es zielt darauf, Menschen und Unternehmen zur einstündigen Abschaltung der Lichter und elektrischen Geräte in Wohnungen und Büros anzuregen und dadurch sich dem Klimawandel anzupassen. Das Motto in Deutschland lautete diesmal „Deine Stunde für unseren Planeten“. Die Lichter am Brandenburger Tor, am Kölner Dom und an der Dresdner Frauenkirche wurden gelöscht. Bei der zentralen Aktion in Berlin zündeten Umweltschützer 5000 blaue und grüne Bio-Kerzen in der Form einer riesigen Erde an. Es scheint mir, dass solche zukünftigen Aktionen mit einem viel größeren Maßstab organisiert werden sollten und trotz der Tatsache, dass sie heute nur symbolisch sind, können sie in der Zukunft wirklich zur Reduzierung des Stromverbrauchs in der Welt beitragen.

Es entsteht immer grüßeres Interesse an “Manipulationen” mit der natürlichen Umwelt. Glücklicherweise beginnt man mehr an die bedrohten Arten und die globale Erwärmung zu denken. Der Neo-Natur Trend wirkt der sowohl unbewussten als auch absichtlichen Zerstörung der Umwelt entgegen. Sehr behilflich sind dabei die Organisationen wie World Wide Fund for Nature (WWF), die die Idee der Neo-Natur verbreiten und dafür sorgen, den Menschen die ungeheuere Größe und Wichtigkeit des Problems bewusst zu machen. Mit der Unterstützung der Behörden und Bürger könnten solche Organisationen und die von ihnen gemachten Kampagnien noch besser sichtbar sein.

Wie unsere Zukunft aussehen wird (wenn es um die Umwelt und Natur geht), hängt ganz davon ab, was wir in den nächsten ein paar Jahren tun werden, also… los!

planet

 

Heutige Zeiten begünstigen unsere Entwicklung (4)

December 16th, 2012 by dziarkowska3monika3s

by Monika Dziarkowska  (1995) LOK Kraków/Poland

 

Bevor ich begann, den Artikel zu schreiben, (obwohl ich da schon wusste, was ich wirklich schreiben will) habe ich meine Schulkameraden danach gefragt, was für sie die Weiterentwicklung bedeutet. Natürlich gab es so viele Meinungen wie viele Befragte. Einige würden sich gerne mit der Goldmedaille auf dem Sportspodium oder im Scheinwerferlicht auf dem roten Teppich sehen,  während andere ihre Zukunft mit der Karriere eines Wissenschaftlers banden. Da fragte ich mich, ob ich zu wenig von mir verlange…? Was ist für mich meine Weiterentwicklung? … „Mühsame Arbeit“ – gewissermaßen so wenig, aber man kann damit wirklich viel schaffen. „Investieren in sich selbst“ – aber auf dieser Weise, dass man immer sagen könnte: “ich bin am richtigen Ort, zur richtigen Zeit”. Dabei soll man alles machen, um das vor sich gestellte Ziel zu erreichen.

Glücklicherweise begünstigen heutige Zeiten diese Menschen, die konkrete Ideen für eigene Entwicklung haben und bemühen sich diese in Praxis umzusetzen. Wir müssen immer wieder lernen, wie wir den Reichtum der Informationen, die nur mit einem Mausklick zu erreichen sind, ausnutzen können. Was will ich sagen… die Welt ist jetzt offen für alle, und für diejenigen, die ihre positive Energie freigeben möchten, breitet sie ihre Arme aus. Derzeit haben wir eine einzigartige Möglichkeit, zu reisen – sowohl mit dem Schüleraustausch als auch privat mit der Familie. Die Gelegenheit, Fremdsprachen zu lernen und Spezifität von anderen Kulturen kennen zu lernen, scheint mir das wichtigste Aspekt der heutigen, persönlichen Entwicklung zu sein. Zwar ich muss bemerken, dass ich mich zur Form des Schüleraustauschs noch überzeugen muss, aber ich plane, alle Angeboten, die mir mein Lyzeum anbietet, in Anspruch zu nehmen und ich hoffe, dass meine zukünftige Universität auch ein breites Spektrum für mich haben würde – ich würde gerne ins Ausland in die Rahmen des internationalen Programms für Studenten fahren. Jetzt bin ich noch nicht fertig. Natürlich habe ich viele Optionen und die Wahl würde nicht einfach sein, aber das motiviert mich nur noch harter zu arbeiten.

Gibt es etwas in diesem Fall, was meine Weiterentwicklung verhindern kann? Ganz bestimmt, Übermaß der Informationen und Herausforderungen Fähigkeitsmangel sich auf die wichtigsten Aufgaben zu konzentrieren, süße Faulheit, Unsicherheit, Selbstvertrauenslosigkeit, und manchmal auch Überarbeitung … Wir müssen doch immer streben, besser oder sogar am besten zu sein. Wenn wir von diesem Gesichtspunkt ausgehen, dass wir wissen, was wir erreichen wollen … können wir sicher sein, dass der Erfolg gleich um die Ecke ist.

Wie finden Sie die polnisch-sowjetische Freundschaft?

April 23rd, 2012 by dziarkowska3monika3s

by Maciej Zdechlikiewicz (1995), Monika Dziarkowska (1995) LOK Kraków/Poland

Unserer Meinung nach, war Polen in den PRL-Zeiten ganz und gar von der Sowjetunion abhängig. Zwar wurden diese Beziehungen offiziell die polnische-sowjetische Freundschaft genannt, aber die richtigen polnischen Bürger waren voller Abhängigkeit von der sowjetischen kommunistischen Partei bewusst. Unsere östlichen Nachbarn und polnische kommunistische Regierung versuchten der Generation unserer Großeltern auf Schritt und Tritt einzureden, dass sie in großer Freundschaft leben und dass alle Polen die Russen als ihre Freunde und Brüder betrachten und ansehen sollten. Heutzutage wissen wir schon, wie das wirklich war und von der Jahresperspektive ist es uns leichter, dieser Sache den richtigen Ausschlag zu geben.
Das erste Argument, das für unsere These vorgelegt wird, ist die beabsichtigte Abtrennung Polens von dem Westblock. Unserem Land wurden sowjetische Ideen für Wirtschaftentwicklung einfach aufgedrängt. Als sozialistisches Pendant zum Marschallplan wurde im Jahre 1949 der „Rat für gegensteige Wirtschaftshilfe“ (RWPG) gegründet. Das war der wirtschaftliche Zusammenschluss der sozialistischen Staaten unter grenzloser Führung der Sowjetunion. Seit dieser Zeit konnten keine westlichen Waren durch die Ostblockgrenzen transportiert werden, obwohl ein übermäßiger Mangel an Ernährung in polnischen Geschäften herrschte. Alles wurde nur aus Ostblock importiert. Die wirtschaftlichen Beziehungen und Handel mit den westlichen Staaten waren streng begrenzt.
Später, im Jahr 1955, wurde noch ein militärisches Bündnis, „Warschauer Pakt“ genannt, gegründet. So wurde Polen langsam von der Sowjetunion immer mehr abhängiger. Die Sowjetunion erklärte doch ständig, dass unsere Länder auf diese Weise zuverlässiges Bündnis und richtige Freundschaft bauen können.
Jetzt möchten wir auch erwähnen, dass die polnisch-sowjetische „Freundschaft“ für uns nicht echt war, weil solche Kontakte auf die Gleichberechtigung stützen sollen. Für viele Polen war es sehr schwer, die Sowjetunion als einen Freund zu betrachten. So viele menschliche Würde zerstörende Vorschriften, die man befolgen musste! Psychische Unterdrückung, die viele Leute nicht aushalten konnten. Überall so viel Aggression, die ständigen Festnahmen und brutale Verhöre, wie in der Kriegszeit! Niemand war sicher, ob er heute aus der Arbeit oder aus der Schule heil nach Hause zurückkommt, abgesehen davon, ob er sich am Widerstand engagiert hat oder nicht. Wie lange kann man in solcher Angst leben? Und dazu diese sowjetische Propaganda, die polnisch-sowjetische Freundschaft am Alltag überall warb.
Für jede Person ist es wichtig, sich frei zu fühlen und sich in jedem Lebensbereich die bestimmte Unabhängigkeit zu sicher. Als Sowjetunion so große und zahlreiche Änderungen und Verordnungen zu Ungunsten der Polen einführte, wurde es den meisten sonnenklar, dass das nichts mit der Freundschaft zu tun hatte, sondern zu einer großen Abhängigkeit führte. Es haben sich doch die Anhänger des Kommunismus gefunden, die sich den Russen ganz untergeordnet haben und mit diesen sogar loyal zusammengearbeitet haben. Für sowjetische Politik war der Gehorsam polnischer Gesellschaft sehr wichtig. Darin bestand – unserer Meinung nach – die große Sowjetische Stärke. Und das ist ein gutes und zureichendes Beispiel dafür, dass das keine Freundschaft war.
Die sowjetischen Aktivisten strebten nach völliger Macht. Sowohl die Wirtschaft und Politik, als auch das Privatleben der einfachen Menschen waren stark kontrolliert. In jedem Lebensbereich – Sowjetunion und ihre Philosophie, in der ein einzelner Mensch keine Rolle spielt und es sich nur auf die Masse beläuft. – Wer kann das ruhig ertragen? Für die meisten Polen war das unmöglich. Deshalb versuchten sie, ihre völlige Unabhängigkeit wiederherzustellen.
Alle Argumente, die wir hier kurz beschrieben haben, sprechen dafür, dass die Beziehungen zwischen Polen und Sowjetunion in der Wirklichkeit schlecht waren, obwohl man unsere Großeltern davon überzeugte, dass diese Länder ständig echte Freunde waren, sogar im zweiten Weltkrieg (Die polnischen Offizieren wurden in Katyn nicht von den Russen sondern von den Deutschen ermordet).
Und wie würdet ihr die Beziehungen zwischen Polen und Sowjetunion in der PRL–Zeit bestimmen? War das wirklich echte Freundschaft oder nur große Abhängigkeit? Kann man in solcher Unterdrückung ruhig leben?

Monika Dziarkowska
Maciek Zdechlikiewicz

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January 23rd, 2012 by dziarkowska3monika3s

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