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How youth changes the world

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By Catalina Degeratu (1993) LSP Assisi / Italy

The changes that the world is undergoing are faster than those of the past centuries and this is due to new technologies that allow the transfer of information from one place to another in a very short time.

The young population of the world is connected thanks to the Internet, social networks and blogs.

For example at any given moment I could know what a Chinese or Mexican is doing right now and vice versa, and the same thing happens with political and social movements. In fact the people that demonstrated and fought in Greece and then in North Africa against their governments were strongly helped by the spreading of information through the Internet.

The improvement of technology and scientific discoveries have allowed not only a faster diffusion of information, but also a more efficient transport system,  in fact travelling has become easier and cheaper than before, and this has reduced the distances.

Our habits are becoming more and more uniform because of globalization, the phenomenon that started to develop its economic features at the beginning of the 80s, but had already been spreading in our societies for a very long time before.

The world has always been changing and the generation that today is putting its trust in the new one, was the youth of 25 or 50 years ago.

Scientific and technological  innovations are not only the result of experience, but also of new and different points of view. I think that what the “old generation” is expecting from us, is to continue the natural development of our world, and to guide it in the right direction.

They gave us their values and we have kept them, but at the same time we have tried and are actually trying to transform our habits:   it is not necessarily negative. I think we  need to overcome  what limits  our freedom. But I will try to be clearer.

In the past the social constraints were stronger than today, and everyone had to live following precise paths. Today we refuse any imposition and we want to build our own life having as many  experiences as we can.

And this does not mean to undervalue life and its teaching, but to grow and become wiser in a more concrete way.

So this is what should change and what should not:  we, the youth of today,  should change the  constrains and limits that prevented past generations from living freely, and  claiming  a wider  range of choices for their future, but at the same time we  should not lose sight of basic and fundamental values such as respect and solidarity.

 

Brauchen wir Utopie?

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By Catalina Degeratu (1993) LSP/Assisi, Italy

Manche brauchen immer einem Modell zu folgen oder jemanden, der sie in ihrem täglichen Leben inspiriert.
Die ersten Religionen, die erschienen, waren eine Mischung zwischen Mangel an Wissen und Glaube: jemand ist größer als wir, und dieser steuert unser Leben.
Es gab viele Götter und jeder von ihnen symbolisierte etwas, zum Beispiel Krieg, Liebe usw.
Fragen im Zusammenhang mit Naturphänomenen wurden dank erfundener Geschichten gelöst, wie die von Hyakinthos, die  den Rosen die rote Farbe mit seinem Blut verleiht.

Dann entstanden die monotheistischen Religionen, aber die Leute veränderten sich nicht.
Das Mittelalter ist ein klares Beispiel für Missverständnisse, die die schlechte Interpretation der Bibel und anderer heiligen Bücher der christlichen Religion mit sich bringen konnten.
Heute gibt uns die Wissenschaft eine Menge Antworten, die wir vorher nicht hatten, aber sie kann trotzdem nicht alles erklären.

So finden Leute Zuflucht in den Religionen und müssen daran glauben, dass es, selbst wenn die Erde durch wissenschaftliche Verfahren geschaffen wurde, eine größere und unerklärliche Kraft gibt, die sie möglich gemacht hat.
Aber Religionen sind nützlich, nicht nur, um eine Erklärung der Welt zu geben, sondern auch um ein Modell zu haben, das die Menschen seit immer gesucht haben.
Jesus oder Allah oder Buddha stellen einen Kult und eine persönliche Art zu leben dar, die auch andere Völker brauchen.
 Aber Utopien werden nicht nur durch Religionen inspiriert, sondern auch durch politische Meinungen.
Die berühmtesten wurden in den vergangenen zwei Jahrhunderten verbreitet und diese versuchten, die Gesellschaft durch Prinzipien der Gleichheit oder Ungleichheit zu organisieren, aber am Ende scheiterten all diese Versuche.

Unwissenheit ist die schlimmeste Pest, die unsere Welt  je hatte.
Fernsehen und das Internet werden heute von Leuten kontrolliert, die diese Medien stark beeinflussen.
Das verhindert jede mögliche positive Entwicklung bei der Bewusstmachung der Menschen.

Ich denke, es ist notwendig, die aktuelle Tendenz umzukehren, das Interesse an das, was um uns herum ist, zu verlieren .
Die Menschen sollten sich mehr für politische, wirtschaftliche und soziale Fragen einsetzen.
Und vor allem, auch wenn es paradox klingt, sollten Realismus und Utopie zusammen existieren, weil wir die natürliche Tendenz der Menschen nicht vergessen sollten , an unerklärliche Kräfte zu glauben.

Ob wir von religiösen Überzeugungen oder politischen Anschauungen geleitet werden, ist das Ziel immer das gleiche: Die Qualität des Lebens soll für alle verbessert werden.
Utopie ist kein Traum und keine Illusion: sie ist ein idealisiertes Modell, dem wir folgen, um unser Beste zu verwirklichen.