utopia 

By Catalina Degeratu (1993) LSP/Assisi, Italy

Manche brauchen immer einem Modell zu folgen oder jemanden, der sie in ihrem täglichen Leben inspiriert.
Die ersten Religionen, die erschienen, waren eine Mischung zwischen Mangel an Wissen und Glaube: jemand ist größer als wir, und dieser steuert unser Leben.
Es gab viele Götter und jeder von ihnen symbolisierte etwas, zum Beispiel Krieg, Liebe usw.
Fragen im Zusammenhang mit Naturphänomenen wurden dank erfundener Geschichten gelöst, wie die von Hyakinthos, die  den Rosen die rote Farbe mit seinem Blut verleiht.

Dann entstanden die monotheistischen Religionen, aber die Leute veränderten sich nicht.
Das Mittelalter ist ein klares Beispiel für Missverständnisse, die die schlechte Interpretation der Bibel und anderer heiligen Bücher der christlichen Religion mit sich bringen konnten.
Heute gibt uns die Wissenschaft eine Menge Antworten, die wir vorher nicht hatten, aber sie kann trotzdem nicht alles erklären.

So finden Leute Zuflucht in den Religionen und müssen daran glauben, dass es, selbst wenn die Erde durch wissenschaftliche Verfahren geschaffen wurde, eine größere und unerklärliche Kraft gibt, die sie möglich gemacht hat.
Aber Religionen sind nützlich, nicht nur, um eine Erklärung der Welt zu geben, sondern auch um ein Modell zu haben, das die Menschen seit immer gesucht haben.
Jesus oder Allah oder Buddha stellen einen Kult und eine persönliche Art zu leben dar, die auch andere Völker brauchen.
 Aber Utopien werden nicht nur durch Religionen inspiriert, sondern auch durch politische Meinungen.
Die berühmtesten wurden in den vergangenen zwei Jahrhunderten verbreitet und diese versuchten, die Gesellschaft durch Prinzipien der Gleichheit oder Ungleichheit zu organisieren, aber am Ende scheiterten all diese Versuche.

Unwissenheit ist die schlimmeste Pest, die unsere Welt  je hatte.
Fernsehen und das Internet werden heute von Leuten kontrolliert, die diese Medien stark beeinflussen.
Das verhindert jede mögliche positive Entwicklung bei der Bewusstmachung der Menschen.

Ich denke, es ist notwendig, die aktuelle Tendenz umzukehren, das Interesse an das, was um uns herum ist, zu verlieren .
Die Menschen sollten sich mehr für politische, wirtschaftliche und soziale Fragen einsetzen.
Und vor allem, auch wenn es paradox klingt, sollten Realismus und Utopie zusammen existieren, weil wir die natürliche Tendenz der Menschen nicht vergessen sollten , an unerklärliche Kräfte zu glauben.

Ob wir von religiösen Überzeugungen oder politischen Anschauungen geleitet werden, ist das Ziel immer das gleiche: Die Qualität des Lebens soll für alle verbessert werden.
Utopie ist kein Traum und keine Illusion: sie ist ein idealisiertes Modell, dem wir folgen, um unser Beste zu verwirklichen.