Im Einklang mit der Natur- Kommentar zum Artikel „Mensch und Natur-Freunde oder Feinde” (5) von Mareile Lenz

January 31st, 2013 by zielinska3aleksandra3s

by Aleksandra Zielińska (1995) LOK/ Kraków, Poland

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Ich stimme mit deiner Meinung überein. Die Umwelt ist zwar für die meisten sehr wichtig, wird aber von vielen nicht richtig eingeschätzt. Wir produzieren und benutzen immer mehr Autos und Kunststoffe. Mit Hilfe des technischen Fortschritts versuchen wir unser Leben leichter und bequemer zu machen. Gleichzeitig sind wir alle einig, dass die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken, und die Nahrung, die wir zu uns nehmen, frei von Schadstoffen sein sollten. So entsteht ein Paradox. Wenn wir im Einklang mit der Natur leben wollen, müssen wir uns mehr für den Umweltschutz interessieren und unbedingt ein paar Regeln beachten. Zuerst sollten wir beispielweise den Müll trennen, was die Wiederwertung der Wertstoffe ermöglicht. Recycling gibt eine gute Möglichkeit, die Umwelt vor dem Treibhauseffekt zu schützen. Meiner Meinung nach wird der in jedem Haus „produzierte“ Kompost in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen, von der Bananenschale anfangend bis zur naturreinen Wollsocken. Das nimmt nicht viel Zeit in Anspruch, verlangt nicht viel Mühe von unserer Seite und – was am wichtigsten ist – ist ein großer Schritt zur Zukunft, in der Mensch und Natur in Harmonie leben, was das Hauptziel der Naturschutzorganisation  World Wide Fund for Nature ist.

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Leben in der stetigen Angst

May 8th, 2012 by zielinska3aleksandra3s

by Aleksandra Cioś (1995), Aleksandra Zielińska (1995) LOK, Kraków/ Poland


Während des 2. Weltkrieges lebten Krakauer in der stetigen Angst, in der Angst um das Leben der Nächsten, in der Angst vor dem Konzentrationslager oder vor der Deportation nach Deutschland. Wenn jemand herausging, war es nicht sicher, ob er noch zurückkommt, abgesehen davon, ob er an der Widerstandbewegung engagiert war oder nicht. In jedem Moment konnte man auf der Straße einen Gestapo-Beamten oder einen SS-Mann treffen, für den jeder Pole ein Bandit und ein Untermensch war, den man ohne Grund schießen kann. Außerdem wurden sehr oft s.g. Razzien vollgezogen. Dabei wurden die Leute nicht nur von der Straße genommen sondern auch direkt aus ihren Wohnungen herausgeführt. Wer versuchte zu fliehen, wurde sofort geschossen. Nach einigen Minuten fuhren die überfüllten Militärautos zum Gefängnis Montelupich, wo die Gefangenen sortiert wurden; in die Konzentrationslager, zur Arbeit nach Deutschland oder direkt zur Exekution. Manche wurden dort länger festgehalten. Viele von diesen sind doch nach den schweren Verführungen gestorben.

Bekannt ist vor allem s.g. Sonderaktion vom 6.11.1939. Bruno Müller hat alle weltbekannten Professoren von der Jagiellonen-Universität und anderen Krakauer Hochschulen zu seinem Vortrag zum Thema „Deutscher Standpunkt in Wissenschafts- und Hochschulfragen“ eingeladen. Dann wurden alle als Feinde des Deutschen Reiches verhaftet und in die Konzentrationslager Sachsenhausen und Dachau verschleppt.

Um die Bewohner einzuschüchtern, in der Sabotage zu entmutigen und zum Gehorsam zu zwingen, wurden auch öffentliche Exekutionen von den deutschen Nationalsozialisten vollgezogen. Am 1. Juli 1942 hat man 11 zufällige Polen an der Wielicka-Straße erschossen. Heute steht dort ein Denkmal zu Ehren dieser unschuldigen Opfer.

Auf den Nachrichtsäulen erschienen dann die langen Listen. Gellend war der Schrei von diesen, die gerade den Namen ihres Verwandten darauf gefunden haben.

Trotzdem haben viele junge Polen an den Sabotagen- und Ablenkungsaktionen teilgenommen. Man musste doch auf die anderen Leute aufpassen. Sogar an die Nachbarn konnte man nicht völliges Vertrauen haben. Aus Angst und Erschöpfung machten sie manchmal das, was sie früher unmöglich fanden. Es war wirklich sehr schwer, diese stressige Situation auszuhalten.

Je wir mehr mit unseren Großeltern über das Leben in Krakau in Jahren 1939-1945 sprechen, desto sind wir mehr erschrocken. Das scheint unglaublich zu sein, aber sie haben das am eigenen Leibe verspürt.

Am schlimmsten ist die Tatsache, dass das Kriegsende die Situation nur teilweise verbessert hat. Es begann jetzt die Okkupation von ZSRR. Zwar hat sie äußerlich anders ausgesehen, aber für viele Polen bedeutete sie weiterhin Hunger und Armut, Demütigung und Gewalt, Terror und Tod.

Unserer Meinung nach sollte alles gemacht werden, um solche stressige und demütigende Lebenssituationen in der Zukunft zu vermeiden. Jeder Mensch hat Recht, ruhig zu leben.

Die Antwort auf den türkischen Artikel “Eine Umfrage über Schule, Bildung und Sprache”

April 17th, 2012 by zielinska3aleksandra3s

by Aleksandra Cioś (1995), Aleksandra Zielińska (1995)  LOK, Kraków/Poland

Wir freuen uns, dass das Thema „Schule und Bildung“ mit einem so interessanten Artikel von den türkischen Schülern aufgenommen wurde.

In unserer Klasse gibt es verschiedene Meinungen zum Thema „Schule und Bildung“. Nach der Durchführung des von den türkischen Schülern vorbereiteten Fragebogens ist es erschienen, dass unsere Schulkameraden in Bezug auf die Bilder keine Assoziationen mit dem Selbstvertrauen haben, sondern eher mit dem Stress. Während des Unterrichts im Lyzeum (vor allem vor der Tafel stehend) hat man viel Stress, weil wir viele (oft sogar zu viele) Schulpflichte und Hausaufgaben haben. Das bedeutet, dass wir viel Zeit der Schule widmen müssen. Manchmal passiert so, dass unsere Klasse 2 oder 3 Tests pro Tag schreibt, was verursacht, dass wir zu wenig Zeit, sich darauf gut vorzubereiten, haben und darüber aufgeregt und gestresst sind. Wir finden, dass großer Stress beim Lernen stark stören kann. Dagegen ist das Selbstvertrauen unentbehrlich, um schnelle und große Fortschritte im Lernprozess zu machen.

Manche Schüler haben – so wie türkische – an der zweiten Stelle Medien genannt. Sie finden diese nicht nur im Leben sondern auch im Lernprozess sehr wichtig. Medien erleichtern uns sowohl die Welt genau wahrzunehmen als auch so reiches Lernmaterial besser zu beherrschen. In unserer Schule benutzen wir -seit gewisser Zeit- Computer im Unterricht. Das macht unser Lernen leichter, obwohl unsere Computerkenntnisse noch nicht ganz gut sind, und zu langes Sitzen am Computer auch ungesund ist.

Andere Schüler haben auch die Aufmerksamkeit auf die Fremdsprachen gelenkt, die in der Zukunft noch notwendiger werden. Es lohnt sich deshalb diese weiter zu lernen. In unserer Klasse lernen wir Englisch und Deutsch. Die erste Gruppe hat 5 Englischstunden und zwei Deutschstunden pro Woche. Die zweite hat stattdessen 6 Deutschstunden in der Woche und zwei Stunden Englisch. Für uns sind Fremdsprachen am wichtigsten. Wir wissen, dass indem wir Fremdsprachen intensiv und fleißig lernen, können wir bessere Chancen in der Zukunft, einen guten Arbeitsplatz zu finden, haben.

Gegenwärtig arbeiten wir an Comenius Projekt. Wir nehmen daran teil, um Sprachbarriere zu brechen, Computerkenntnisse zu verbessern, von den ausländischen Schülern sehr viel zu erfahren und dadurch sich weiter zu entwickeln. Das ermöglicht uns einen besseren Kontakt mit den anderen Menschen aus der ganzen Welt.