Lernen mit dem Lehrbuch in der Hand oder …?

by Aleksandra Zielińska (1995), Aleksandra Cioś (1995) LOK, Kraków/Poland

Wie hat sich die Einstellung zum Fremdsprachenunterricht in Polen in den letzten 50 Jahren geändert? In der Kindheit unserer Eltern waren die Fremdsprachen nicht so populär wie heute. Die jungen Leute haben vor allem Russisch gelernt, obwohl nur wenige in die Sowjetunion ausfahren konnten.  Aber das war von der kommunistischen Regierung erfordert. Heute gibt es s.g. „offene Grenzen“ oder besser „keine Grenzen“. Viele Polen arbeiten oder lernen im Ausland. Polnische Firmen arbeiten mit den ausländischen Unternehmen zusammen, die mit der Zeit international werden. So haben wir Motivation, Fremdsprachen zu lernen. In unserem Leben spielen sie immer größere Rolle.

Heute gibt es viele Mittel, um jedem von uns wenigstens eine Fremdsprache beizubringen.
In unserem Artikel wollen wir die Lernmethoden beschreiben, dank diesen man wirksam und effektiv Fremdsprachen lernen kann (nicht unbedingt mit dem Lehrbuch in der Hand).

Im 21. Jahrhundert wird Internet immer häufiger von den jungen Leuten benutzt, um schon erworbene Sprachkenntnisse weiter zu entwickeln. Ich denke hier nicht nur über traditionellen Fremdsprachenunterricht mit den grammatischen und lexikalischen Übungen. Wenn du eine Fremdsprache wirklich gut kennen willst, suche mal in Internet einen Engländer,Spanier oder einen Italiener und fange an, mit ihm zu schreiben oder zu sprechen! Das wichtigste Prinzip beim Fremdsprachenlernen ist – die häufige und praktische Benutzung der Sprache. Du kannst dich natürlich mit dem Wörterbuch unterstützen.

Jedes Jahr werden an unserer Schule zahlreiche Schüleraustausche oder internationale Projekttreffen organisiert. Die Teilnahme an solchen Unternehmen bietet eine gute Gelegenheit, fremde Kulturen, den Alltag der Ausländer, ihre Denkweise und Mentalität kennen zu lernen.  Außerdem hat man die Möglichkeit, seine Sprachkenntnisse zu prüfen und zu verbessern. Dabei sind die Lernergebnisse viel besser als in der Schulbank, wie das früher in der traditionellen Schule war.

Unsere Klasse hat eine Stunde pro Woche mit Frau K. Goetz, unserem native speaker.  So haben wir den regelmäßigen Kontakt mit dem s.g. „lebendigen Deutsch“. Wir können sowohl unseren Wortschatz zu erweitern als auch die richtige Aussprache üben.

Ab und zu organisieren wir die Begegnungen mit den Deutschen, die nach Krakau dienstlich geschickt werden. Im Februar haben wir uns mit dem deutschen Kultur Attaché in Krakau, Herrn J. F. Sommer getroffen. Früher haben wir die entsprechenden Fragen vorbereitet und dann konnten wir schon ein Interview mit unserem Gast anfangen. Diese Deutschstunde hat uns viel Spaß gemacht.

Zusammenfassend:  „der Teufel ist nicht so schwarz wie man ihn malt.“ Das Fremdsprachenlernen ist nicht so schwer, wenn man das benutzen kann, was andere zum Anbieten haben. Spaß beim Lernen garantiert Erfolg. „Trockene Theorie“ aus den Büchern erschöpft schnell.  Benutzung der Medien und praktisches Lernens ermöglicht uns nicht nur Sprachkenntnisse weiter zu entwickeln sondern auch sich gut zu unterhalten und neue, internationale Freundschaften zu schließen.

2 Responses to “Lernen mit dem Lehrbuch in der Hand oder …?”

  1. Ich finde es sehr gut ,dass ihr euch mit dem Thema beschäftigt , da Sprachen immer wichtiger werden ,um in unserer Welt zu kommunizieren. Bei uns gibt es auch viele Austausche z.B. mit Frankreich , Litaun, Spanien oder Schweden. Euer Tipp ist sehr sinnvoll und kann sehr schnell Ziele erbringen. Ich denke nur aus Büchern zu lesen oder irgendwelche Arbeitsblätter zu bearbeiten hilft nicht , wenn der Wille fehlt , der Kontakt zu einer Person aus dem Ausland würde vielleicht diesen Willen stärken.

    LG Franziska Graf

  2. Ich finde euren Artikel sehr aktuell un nuetzlich, besonders wenn ihr ueber das Internet als Mittel um die Sprachkentnisse zu entwickeln spricht. Auch in meiner Schule machen wir viele kulturelle Ausstausche und ich finde siesehr wichtig. Meinchmal lernt mal eine Sprache mehr in der Realitaet als in der Schule. Ich finde es grundlegent positive Erinnerungen und Einstellungen zu einer Sprache zu haben: man muss das Erlernen von einer Sprache immer neu anregen.
    Danke diesen neuen Mitteln kann jeder seine eingenen Weg finden, um einen persoenlichen Ansatz an der Sprache zu haben.

    Margherita Tiriduzzi